Und das gilt auch für das Gesindel, das Menschen abschiebt.
Hoya, Niedersachsen: „Mitten in der Nacht wurde eine vietnamesische Familie mit ihren beiden Kindern abgeschoben.“ Und das sagt Innenminister Schünemann dazu:
„Gleichzeitig wies er den Vorwurf des unmenschlichen Handelns der Behörden zurück. Auch für die, die abschieben, sei so ein Fall ‘äußerst schwierig’. Die Ausweisung sei aber alternativlos.“
Arschloch, möchte man da sagen.
Nachtrag (16.11.): Schünemann will sich für die Wiedereinreise einsetzen.
Martin Lichtmesz ist ein unerträglicher, rechter Spinner. Aber eben auch exemplarisch für rechtsintellektuelle Realitätsverweigerung und selektive Wahrnehmung. Als hätten die Menschen heute keine anderen Probleme:
Screenshot 3sat Kulturzeit
„Ja, türkische und sonstige Freunde und Artgenossen! Deutschland mag für euch eine „fremde Heimat“ sein, für uns ist es inzwischen zur „entfremdeten Heimat“ geworden. (…) Am Ende sind wir alle, wir und ihr, Fremde ohne Heimat, und der Tag ist nicht mehr fern, da werden wir uns die Köpfe einschlagen, weil wir unsere Fremdheit und Heimatlosigkeit nicht mehr ertragen können.“
„Die NachDenkSeiten haben immer wieder davon berichtet, wie die These von der Sozialdemokratisierung der Union – auch jenseits der Fakten – in die öffentliche Debatte eingeführt und sogar von Journalisten aufgenommen wurde, die sich ansonsten als kritische Geister empfinden. (…)
Diese These war immer unglaubwürdig. Sie wurde in der letzten Zeit sichtbar unglaubwürdig: die Löhne stagnieren, die Einkommens- und Vermögensverteilung ist unerträglich ungerecht, die Zerstörung der sozialen Sicherungssysteme und die Folgen der Privatisierung werden für viele Menschen spürbar, die Banken und Spekulanten werden auf Kosten der hart Arbeitenden gerettet, die Bundeskanzlerin und ihr Kabinett sind sichtbar im Einflussbereich der Finanzwirtschaft, etc. (…)“ Quelle
Man kann das aber auch aus einer anderen Perspektive sehen. Aus welchen Grund sollte man denn den Begriff der „Sozialdemokratie“ noch schützen wollen? Ist „Sozialdemokratie“ wirklich gut? Nahezu jeder genannte Punkt passt doch auch auf die Regierung Schröder. Und das waren und sind nunmal die Sozialdemokraten von gestern und heute. Aktuelles Beispiel: Peer Steinbrück, ein neoliberaler Agenda-2010-Mann der ersten Stunde und nun Wuschkanzlerkandidat von Helmut Schmidt.
Vielleicht sollte man den Begriff der Sozialdemokratie einfach von der SPD abkoppeln und ihm eine neue Wunschbedeutung geben, dann hätte man wenigstens eine Grundlage. So ergibt es schlicht keinen Sinn, entweder einer Sozialdemokratisierung der CDU das Wort zu reden, oder diese These abzulehnen, die Begriffe sind einfach völlig verwirrt. Und wo keine soziale Demokratie ist und offensichtlich auch nicht erwünscht ist, da muss man sich auch nicht über „Sozialdemokratisierung“ streiten.
Nicht ohne innere Genugtuung lese ich gerade in einer Pressemitteilung bei .ausgestrahlt, dass „das Statistische Bundesamt nach[legt] und zeigt, dass Deutschland immer noch deutlich mehr Strom ins Ausland liefert, als von dort eingeführt wird.“ Die Mär von der Abhängigkeit vom ausländischen Atomstrom sei widerlegt.
Gestern veröffentlichte das Antifaschistische Café Braunschweig eine Pressemitteilung, in der es um einen Neonazi aus Goslar ging. Dieser sei Mitarbeiter eines Autohauses und ein Aktivist des NPD-Kreisverbandes Goslar und kandidiere auch für die NPD zur Kommunalwahl am 11. September in Goslar. Zitiert wird dann Frau Anja Meier, Sprecherin des Antifaschistischen Plenums: „Wir haben uns entschlossen mit den Informationen über die NPD-Aktivitäten des Autohausmitarbeiters an die Öffentlichkeit zu gehen. Seine Kolleginnen und Kollegen, seine Kundinnen und Kunden und die Partner des Autohauses sollten wissen, mit wem sie es da zu tun haben. Wer für die NPD kandidiert, in der Nazi-Szene aktiv ist oder sich an Naziaufmärschen beteiligt, der muss damit rechnen, dass wir ihm mit solchen Öffentlichkeitsaktionen auf die Pelle rücken.“
Was mich daran stört, dass es offenbar überhaupt keinen Vorlauf gegeben hat, man also gezielt und als erste Handlung den Weg der Öffentlichkeit gewählt hat. Wobei natürlich anzumerken ist, dass man ja nicht heimlich für eine Partei kandidieren kann, der besagte Neonazi somit also von selbst bereits einen großen Schritt in die Öffentlichkeit getan hat, ebenso wenn er auf Aufmärschen anwesend ist. Frau Meier weiter: „Gerade manch jüngerer Sympathisant überlegt es sich da vielleicht zweimal, ob er in Zukunft für die NPD kandidiert oder an Aufmärschen teilnimmt, wenn er damit rechnen muss, dass das für ihn unangenehme Konsequenzen auf der Arbeit, in der Schule oder im Bekanntenkreis nach sich ziehen kann.“
Hierzu möchte ich mal folgende Fragen in den Raum stellen: 1. Ist es hilfreich, wenn Rechtsextremisten es sich lediglich aus Angst vor Konsequenzen nicht mehr trauen öffentlich in Erscheinung zu treten? 2. Ändert dies etwas an rechtsextremen Einstellungen, oder werden dadurch vielleicht nicht sogar bestehende Strukturen gestärkt? 3. Wird überhaupt das Ziel verfolgt, zumindest junge Neonazis, wieder in die Gesellschaft zu integrieren?
Heute hat nun das Autohaus, bzw. die Geschäftsleitung, reagiert. In einem Schreiben an das Antifaschistische Café Braunschweig heißt es (den Nachnamen habe ich gekürzt): „Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die Information. Sie können sicher sein, dass uns diese Aktivitäten nicht bekannt waren und dass wir diese Aktivitäten- insofern sie denn auch tatsächlich zutreffen – aufs Schärfste verurteilen. Wir haben soeben das Anstellungsverhältnis mit sofortiger Wirkung beendet, wobei wir sagen müssen, dass wir in Nico H. einen sehr tüchtigen, kompetenten und in jeder Hinsicht höflichen Mitarbeiter verlieren. Dennoch ist die politische Einstellung von Nico H. in keiner Weise mit unserer Unternehmensphilosophie vereinbar.“
Nein, das gefällt mir nicht. Man hätte mit dem jungen Mann das Gespräch suchen müssen. Gerade bei jungen Neonazis besteht doch eine realistische Chance, sie noch von diesem Irrweg abzubringen. Eine Kündigung wäre die letzte Alternative gewesen und dann sicherlich auch nicht unbegründet.
Zu dieser hier angedeuteten, aber offenbar vergessenen Strategie der „Eingrenzung“ wurde von mir auf MiGAZIN vor knapp zwei Jahren ein entsprechender Artikel veröffentlicht, daraus ein kurzer Abschnitt: „Die Gesellschaft befindet sich hier im direkten Wettbewerb mit den rechtsextremen Parteien und Organisationen um die Köpfe dieser jungen Menschen. Die NPD ist da in ihrem Drei-Säulen-Konzept sehr deutlich. Neben dem Kampf um die Straße, dem Kampf um die Parlamente, geht es in der dritten Säule um nicht weniger als die Köpfe, also auch die Köpfe unserer Jugendlichen. Und diesen Kampf muss die Gesellschaft annehmen und gewinnen.“
Da sind also auf der einen Seite die Frau Lötzsch und der Herr Ernst (DIE LINKE), auf der anderen Seite die Bundeskanzlerin, Frau Merkel (CDU).
Erstere gratulierten also gerade Herrn Fidel Castro (Kuba) zum 85. Geburtstag, zweitere gratulierte vor ein paar Wochen Herrn Nguyen Tan Dung zu seiner Wiederwahl in das Amt des Premierministers der Sozialistischen Republik Vietnam.
Wenn also Ersteres ein so großer Skandal sein soll, was ist dann das Glückwunschschreiben der Bundeskanzlerin?
Im Mai dieses Jahres warnte Dr. Udo Ulfkotte auf Kopp-Online vor dem Fäkalien-Dschihad („Die große Angst vor dem EHEC- Darmbakterium: Ist es eine »kulturelle Bereicherung«?“) und ÜBRIGKEITEN machte sich zeitnah darüber lustig.
Schon kurze Zeit später löste sich ein für Dr. Ulfkotte wichtiger Hinweis in Luft auf, nämlich der, dass es sich bei den Erntehelfern in Spanien größtenteils um Moslems handeln würde. Wertlos, denn Spanien wurde nach kurzer Panik und Boykott als Herkunftsland ausgeschlossen. Und inzwischen ist das Thema vom Tisch, Sprossen als Ursache erkannt und alles war wohl doch eher „hausgemacht“. Kein Fäkalien-Dschihad.
Aber wie schrieb Dr. Ulfkotte doch so schön: „Bestimmte Migranten haben eben völlig andere Vorstellungen von Hygiene und der Einhaltung von Hygiene-Richtlinien als wir Europäer.“
Vorgestern war es Götz Kubitschek, der uns als Rechtsintellektueller sein neurechtes Denken erklärte: „Das Deutschland, in dem ich leben möchte, das ist ein, also das ist das Land in dem die Deutschen leben.“Gestern durfte dann Martin Lichtmesz ran, er erklärte – sehr präzise – was zu tun sei: „Wir müssen das Steuer umlegen. Und zwar so bald wie möglich. Es ist vielleicht schon Fünf nach Zwölf.“ Im dritten und letzten Teil darf nun Felix Menzel die Wichtigkeit der Neuen Rechten bei der kommenden Konservativen Revolution erläutern: „Und ich glaube aber, dass das ziemlich schnell gehen kann und von uns völlig unabhängig ist.“ Auch dieser Beitrag steht als mp3-Datei zur Verfügung, bitte dafür auf das Bild klicken.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass diese Neue Rechte wenig Neues zu bieten hat und die eigene Rechtsintellektualität gut zu verstecken weiß. Erst die uralte Parole „Deutschland den Deutschen“, dann die bekannte Beschwörung, dass es schon „Fünf nach Zwölf“ sei, statt Volkserwachen ist es hier allerdings das Ruder, welches umzulegen sei. Neu hingegen ist die realistische Selbsteinschätzung der eigenen Belanglosigkeit durch Felix Menzel.
Als kleinen Bonus gibt es hier eine weitere mp3-Datei. Götz Kubitschek spricht kurz über eines seiner Lieblingsthemen, den angeblich stattfindenden Bürgerkrieg, allerdings nennt er ihn hier einen „geistigen“ Bürgerkrieg. Man möchte ihm zurufen: „Eingebildeter Bürgerkrieg, Herr Kubitschek, Sie leben in einem eigebildeten, herbeigeredeten Bürgerkrieg!“
<< Mehr über diese Neue Rechte auf ÜBRIGKEITEN gibt es hier. >>
Quelle der mp3-Datei und des Screenshots ist auch hier wieder die kurze Reportage „Auf dem Rittergut – Eine Begegnung mit Deutschlands Neuen Rechten“(3sat, Kulturzeit).
Nachdem uns gestern Götz Kubitschek ganz rechtsintellektuell aufgeklärt hat („Das Deutschland, in dem ich leben möchte, das ist ein, also das ist das Land in dem die Deutschen leben“), soll nun ein weiterer so genannter Rechtsintellektueller zu Wort kommen. Martin Lichtmesz fasst kurz zusammen, was zu tun sei. Zur mp3-Datei gelangt man wieder mit einem Klick auf das Bild.
Morgen erscheint dann ein dritter und letzter Teil dieser kleinen Reihe über die rechtsintellektuelle Neue Rechte, inkl. Zusammenfassung und Fazit.
Quelle der mp3-Datei und des Screenshots ist wieder die kurze Reportage „Auf dem Rittergut – Eine Begegnung mit Deutschlands Neuen Rechten“(3sat, Kulturzeit).
Der rechtsintellektuelle Götz Kubitschek bringt es kurz und knapp auf den Punkt. Werden Sie Zeuge, wie ein Rechtsintellektueller sein Weltbild erklärt. Sie werden staunen, wie intellektuell es bei den guten, wahren und schönen Rechten zugeht. Ein Klick auf das Bild und man kann sich eine entsprechende mp3-Datei runterladen (natürlich kostenlos und ohne Anmeldung).
Quelle der mp3-Datei und des Screenshots ist die kurze Reportage „Auf dem Rittergut – Eine Begegnung mit Deutschlands Neuen Rechten“(3sat, Kulturzeit).
Es ist ja nicht so, dass man sich entsprechende Gedanken nicht schon gemacht hätte und die richtigen Fragen noch nicht gestellt worden wären. Am 09. September 2010 wurde hier bereits ein gelungener Artikel zitiert und nun – fast ein Jahr später – finde ich den Artikel von Patrick Bahners wieder hochaktuell und in eine aktuelle Diskussion passend.
An dieser Stelle nur ein kleines Zitat von Bahners und eben auch der Hinweis, dass uns eine mögliche Antwort wohl in Norwegen gegeben wurde:
„Thomas Steinfeld hat am 1. Februar d. J. in der „Süddeutschen Zeitung“ den Islamkritikern die Frage gestellt, was eigentlich aus der Unvereinbarkeitsthese folgt. Wenn sie das in Europa aus den konfessionellen Kriegen herausgewachsene System der Religionsfreiheit verwerfen, ‘den Aufstand der Mehrheit gegen eine Minderheit organisieren wollen und das Ende der Toleranz für den Islam verlangen – was geschieht dann, ganz praktisch betrachtet’? (…) Nicht wie aus einem Munde, aber immer lauter ertönt es heute: Der Islam ist das Problem. Was haben diejenigen gewollt, die diese Parole lancieren? Ralph Giordano und Henryk M. Broder sind redegewaltige Männer. Aber sie haben wohl kaum geglaubt, dass sämtliche Muslime deutscher Nationalität nach Lektüre der Autobiographie von Ayaan Hirsi Ali vom Glauben abfallen würden. Aber wenn nicht – was dann?“
Stellen Sie sich einen Augenblick vor, wir züchten Idioten. Dann lösen sich eine Menge Widersprüche auf. In keinem Land Europas entscheidet die soziale Herkunft eines Kindes derart über sein späteres Bildungsniveau wie in Deutschland. Allein das ist schon ein Skandal. Aber was bedeutet diese Tatsache in einem Land, in dem die Armut explodiert? Das Land züchtet einen soliden Stamm von schlichten Gemütern. Und den Verbraucherzentralen wird das Geld seit Jahren gekürzt. Auch das keine Fehlentwicklung. Der Pöbel soll gar nicht vergleichen, zögern, nachdenken. Er soll einfach den erstbesten Dreck kaufen, der angeboten wird. Das hat doch eine innere Logik. Mir hat das geholfen. Die Wut wird zwar noch größer, aber die intellektuelle Verwirrung lässt nach.
Wir brauchen Idioten, sonst frisst keiner das Gammelfleisch. Halbwegs vernunftbegabte Schüler würden mit dem Handy nur telefonieren. Das wäre nicht gut für eine Wachstumsbranche. Wenn junge Eltern ihren Kindern normale Nahrung zubereiten würden, wäre das eine Wachstumsbremse. Aber wenn Eltern ihren Blagen fünf BigMac-Döner-Cola in den Fettwanst drücken, dann ist das gut fürs Bruttosozialprodukt. Jeder BigMac-Döner-Cola ist gut für die Nahrungsindustrie, und wenn sie den kleinen Fettwanst kurz vorm Platzen zum Arzt und in die Klinik bringen, ist das gut für die Gesundheitsindustrie. Und wenn es lang genug so läuft, dann wird das Wachstum so groß, dass wieder alle Arbeit finden. Um das ungestraft sagen zu dürfen, braucht das Land ziemlich viele Idioten.
Fazit: Geistige Beschränktheit kann gesellschaftlich sinnvoll sein und für den Einzelnen eine Gnade – mit dem Satz könnte ich sogar Katholik werden. Das war eine Polemik.
Quelle: Schramm, Georg: Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit, 1. Aufl. (S. 177f)
Im Vorgarten blüht der Krokus.
Die Katze liegt auf einem Heft mit Sudokus.
In der Wäschespinne hängt ein Meisenknödel.
Die Putzfrau bringt die Bionadeflaschen raus,
ach Klaus, Rock’n'Roll sieht anders aus!
Deine Frau ist echt ‘ne nette, echt ‘ne liebe,
sie hört Klezmer beim Bügeln.
Sie interessiert sich sehr für Heilberufe.
Sie kauft Eier von freilaufenden Bauern,
ach Klaus, Rock’n'Roll sieht anders aus!
Dein Sohn ist 7 und spielt Synthesizer,
Mozart und heimlich „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ von Rio Reiser.
Er ist grad in seiner rebellischen Phase.
2 Minuten Luft anhalten, das ist ganz schön hart,
aber Papa, ich hab CO2 gespart!
Deine Putzfrau ist eine lustige Frau,
wenn sie lacht, dann sieht man ihre Kronen.
sie hat in Prag Psychologie studiert,
sie kennt sich aus mit betreutem Wohnen,
mit betreutem Wohnen.
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Das Solarpanel funkelt im Sonnenlicht.
Klaus schaut glücklich nach oben und sagt: „Das rechnet sich!“
Sein Sohn fängt die Katze mit der Plastiktüte.
„So Katze, wir sparen jetzt CO2.“
Das ist ‘ne Phase, die geht auch vorbei.
Deine Frau ist gegen eine Scheibe gelaufen.
Klaus schaut nur auf die Scheibe und sagt:
„Warnvögel kaufen.“ – „Was?“ – „Wir sollten Warnvögel kaufen, Warnvögel,
na diese schwarzen, diese Silhouetten-Vögel,
diese Klebe-Vögel, diese Klebe-Vögel kaufen.“
Deine Putzfrau ist eine lustige Frau,
alle lieben ihr Gefasel,
Wenn du aus’m Haus gehst, sagt sie:
„It’s a wild world, baby“
Wenn du wieder kommst: „My home is my castle.“
„My home is my castle.“
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Dein Sohn hört Janis Joplin in der Wohnung.
Ahh Ahhh!! Ressourcenschonung!
Ahh Ahhh Ahh!! Nachhaltigkeit!
Der blöde Papa, der Papa,
Der Papa hat gesagt, der Papa hat gesagt:
„Zieh ‘n Stecker raus! Zieh’n Stecker raus!
Zieh’n Stecker raus!
Die Geräte nie auf Standby, nie auf Standby!“
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!
Es ist ein schönes, ja geradezu ehrenhaftes Ziel, die Menschen dort abholen zu wollen, wo sie stehen. Ich habe dabei inzwischen aber zwei Probleme: 1. Höhenangst, ich kann die Spinner, in ihren über jeden Zweifel erhabenen Elfenbeintürmen, nicht erreichen. 2. Ekel vor aktivierten Menschenmassen und dummen Mitläufern.