„Sezession – Überfremdung und Abwanderung“ – Ein Gegenvorschlag

Liebe Sezessionisten und Neurechtler.
Wer Sezession betreibt und gerne und viel diagnostiziert und differenziert, wer zudem die Wahrheit gepachtet, den Papst in der Tasche und nur das Wohl des Deutschen Volkes im Sinne hat, der braucht sich nicht zu wundern, wenn Menschen wie ich mal genauer hinschauen und fündig werden.

Ist es Zufall oder Geisteshaltung, dass auf der einen Seite alles bis ins kleinste Detail argumentativ untermauert wird und am Ende der Feind immer die Dekadenz oder das Linke oder eben beides ist, vielleicht durch einen kausalen Nexus zwischen Dekadenz und Sozialismus hergeleitet, man sich aber auf der anderen Seite mal ganz salopp und unhinterfragt auf folgenden Grundkonsens innerhalb einer „Debatte“ einigt:

„Das Programm (das Rückführungsprogramm, d.V.) sollte aus Gründen der Effizienz zunächst Personen türkischer Herkunft vorbehalten bleiben, da diese mit ca. 2,1 Millionen die größte geschlossene ethnische Gruppe unter den nicht autochthonen Einwohnern Deutschlands bilden.“

Das ist doch wohl keine Sezession, eher doch blöder Quatsch. Sagt es doch, dass ihr explizit mit Türken ein Problem habt. Und wenn dann ein Teilnehmer der Debatte mal ganz offen und ehrlich folgendes schreibt:

„… Ich sehe überhaupt nur noch einen Weg, auf dem das Gröbste verhindert werden kann. Es müsste ein eisig-kalter Wind durch unseren Sozialstaat wehen, auf das sich das importierte Prekariat z.B. auf nach Schweden macht.
Es würde nur eines paramilitärisch organisierten Arbeitsdienstes bedürfen, einer drastischen Reduzierung der Sozialleistungen oder wenigstens die Bindung an klare und v.a. harte Anforderungen, und schon würden sich die Reihen lichten.
Wieso soll man jungen Menschen, die in ihrem Leben noch nichts geleistet haben, eine Wohnung und den Lebensunterhalt finanzieren? Wieso weist man sie nicht in ein Obdachlosenasyl mit Mannschaftsunterkünften und Suppenküche ein?… „

Und wenn dann ein weitere Teilnehmer dieser Debatte folgendes fragt:

„Zweiter Schritt vor dem Ersten: Bevor hier Leute überlegen, wie man die türkisch-arabische Unterschicht zum Abhauen bewegt, müssen erstmal die Lumpen und Volksfeinde aus den eigenen Reihen weg, die Laschets, Schäubles, Bäumers und wie sie alle heißen. Im Radio hat sich neulich ein (deutscher) Kerl von einer »Flüchtlingsorganisation« namens GGUA gerühmt, mindestens 24.000 Asylsuchenden bei der Aufnahme geholfen zu haben! Solchen Schwerverbrechern muss erstmal das Handwerk gelegt werden!
Habt Ihr dazu auch kluge Ratschläge?“

Wollt ihr dann wirklich noch immer die wahren, guten und schönen Rechten sein?
Mein Gegenvorschlag, ganz simpel: Einfach mal die Klappe halten und nachdenken (Innere Emigration) oder das Dorf Schnellroda (Sitz des IfS) übernehmen und dort in geistiger Inzucht glücklich werden. Aber den Rest der Bundesrepublik bitte in Ruhe lassen. Wir schicken euch dann hin und wieder Menschenmaterial (NPDler und Co.) zur Eingliederung in eure gegenöffentliche Kommune.

Mit freundlichen Grüßen

Übrigkeiten

Nachtrag aus der Debatte:

„Kein schlechter Vorschlag, nur: Wo besteht der kategorische Unterschied zum Prinzip der geordneten „Ausländerrückführung“, wie es die von Ihnen – mitunter zu recht – viel gescholtene NPD vertritt? Unterschiede gibt es doch höchstens im Ablauf (Ansatz des Hebels im kommunalen Bereich, minimal abweichende Kriterien zur „Erstauslese“ etc.).
Abschiebung für Ausländer de jure, Abwanderungsanreize für Ausländer de re („Volks- und kulturfremde Migranten mit bundesrepublikanischem Ausweis“) – das ist nicht neu.“

Na, wie wird Herr Kubitschek darauf wohl antworten?

„Antwort Kubitschek:
Gut, dann ist es nicht neu, was hier steht; gut, dann vertritt die NPD das mit Abweichungen; gut, dann schelte ich die NPD in diesem Punkte nicht; …“

Geht doch! Und da lassen sich bestimmt noch weitere Punkte finden, viel Erfolg; …

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2 Responses to „Sezession – Überfremdung und Abwanderung“ – Ein Gegenvorschlag

  1. […] weitere Ursache kann man aus meinem Artikel „Sezession – Überfremdung und Abwanderung – Ein Gegenvorschlag“ ableiten. Wenn man von Ausländerrückführungsprogrammen träumt, dann ist natürlich […]

  2. […] Es wurde ein Ausländerrückführungsprogramm “zur Debatte” gestellt […]

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