MiGAZIN: Rechtsextremismus – Eine vergessene Strategie

Am 15. September veröffentlichte das MiGAZIN einen Kommentar von mir. Hier ein kleiner Auszug und der Link zum vollständigen Kommentar.
(…) Damit lässt sich die Strategie der Eingrenzung auch selbst eingrenzen: Es geht überwiegend um die jungen Menschen, die noch weit davon entfernt sind, echte Überzeugungskräfte zu sein. Und die Eingrenzung ist eine geeignete Einstiegsstrategie, ein erster Versuch, der andere Strategien nicht ausschließt. Die Gesellschaft befindet sich hier im direkten Wettbewerb mit den rechtsextremen Parteien und Organisationen um die Köpfe dieser jungen Menschen. Die NPD ist da in ihrem Drei-Säulen-Konzept sehr deutlich. Neben dem Kampf um die Straße, dem Kampf um die Parlamente, geht es in der dritten Säule um nicht weniger als die Köpfe, also auch die Köpfe unserer Jugendlichen. Und diesen Kampf muss die Gesellschaft annehmen und gewinnen. (…)
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One Response to MiGAZIN: Rechtsextremismus – Eine vergessene Strategie

  1. Interessanterweise schreibt im Migazin auch der NRW-Integrationsminister Armin Laschet, dass soziale Themen gerne von den Rechten zur Eigenwerbung missbraucht werden. Leider macht Herr Laschet es selbst aber nicht besser.

    So macht Armin Laschet im Migazin beispielsweise Werbung (natürlich schon verkleidet) für die Körber-Stifung. Dabei verbirgt sich hinter der Körber-Stiftung eine Firma (Hauni AG), die mit dem Bau von Maschinen für die industrielle Massenproduktion von Tabakdrogen praktisch ein weltweites Monopol innehält. An diesen Tabakdrogen sterben jährlich Millionen Menschen. Dass ausgerechnet die Körber-Stiftung einen Teil dieser gigantischen Gewinne in „soziale“ Projekte steckt ist mitnichten eine gute Tat für die Menschheit, sondern reines Marketing, um als „Mordsindustrie“ gut dazustehen.

    Im Übrigen war der Gründer der Körber-Stiftung, Kurt Adolf Körber, ein NSDAP-Mitglied, der mit Feuereifer Waffen für den wahnsinnigen Krieg der Nazis entwickelt und gebaut hat. Dafür mussten unter seiner technischen Leitung auch 3000 Zwangsarbeiter schuften. Kurt A. Körber erklärte selbst noch im Alter von 80 Jahren gegenüber der Zeitung „Die Welt“: „Ich wollte den Krieg gewinnen, dafür habe ich gearbeitet. Tag und Nacht.“

    Noch ein Wort zur „demokratischen“ Haltung des Migazin: hier will man offensichtlich schöne heile Integrationswelt darstellen. Denn kritische Kommentare werden dort (trotz sachlicher Nachprüfbarkeit) einfach gelöscht.

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