Bla macht die Edda

schmidteddaEdda Schmidt ist jetzt Vorsitzende vom Ring Nationaler Frauen (RNF), dem Bund Deutscher Mädel (BDM) der NPD. Und wie es sich für eine neue Vorsitzende gehört, hat sie auch gleich mal einen Text veröffentlicht, der nun u.a. in meinem Lieblingsforum (siehe Broder-Schlämmer-Artikel) zu bestaunen ist. Ich zitiere mal einen denkwürdigen Ausschnitt.

(…) Da die Vorstandsfrauen alle auch in der Partei aktiv tätig sind (weswegen z.B. im Sommer die Wahlkampfarbeit im Vordergrund stand!), werden wir sicher auch in Zukunft kein “Häkelverein” sein – obwohl es Frauen sicher nicht schadet, auch hin und wieder zu rein fraulichen Tätigkeiten zurückzufinden, gerade auch in einer Zeit, wo im Rahmen des “gender mainstreaming” Jungen in der Schule stricken müssen…
Aber gerade für Frauen und (spätere) Mütter ist es wichtig, die eigene Kultur unseres Volkes zu achten und in ihr Leben einzubeziehen. Denn national sein, heißt nicht nur, im tagespolitischen Kampf zu stehen – das allein wäre nur aufgesetzt. National sein bedeutet in erster Linie, sein Volk, sein Vaterland und seine Heimat zu lieben, und das schließt auch die Kultur mit ein. (…)

Aha, der Ring Nationaler Frauen ist also theoretisch ein Häkelverein, nur hat man keine Zeit dafür, weil man Frau für die Männer im Wahlkampf sorgen muss. Also Essen kochen und Wäsche waschen, Beistand leisten, wenn es mal wieder nicht gereicht hat, frauliche Sachen eben. So weit so modern.

Wie weit kann es denn eigentlich mit dem eigenen Kulturverständnis her sein, wenn man extra darauf achten muss? Und wie liebt man eigentlich Volk, Vaterland und Heimat? Und möchte Kultur nicht auch verstanden werden, also nicht nur geliebt? Vielleicht liegen aber auch Verstehen und Verstand zu nah beieinander, so dass Frau Schmidt keine andere Möglichkeit hat.

Was sagen denn die Leserinnen ihres Artikels? Hier meine zwei Favoriten, unkommentiert.

Stadtteilpatriotin: „Es ist schön, das Frau Schmidt sich nun äussert. habe dennoch eher das Gefühl das mit vielen Worten nichts ausgedrückt wurde.“

Blonde Bestie: „So viel Anstand, so viel guter Wille, so viel gute Visionen gegen eine Welt von Kindermördern und Frauenausbeutern, welche den deutschen Lebensträgerinnen die Hölle der Fabrikarbeit und Nackedeiprostitution als Paradies und das Paradies der Mutterschaft und Familie als Hölle unterjubeln. Man muß hoffen, daß die neue RNF-Chefin auch so viel Härte wie nötig aufweisen wird. Meine besten Wünsche!“

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