Die Arroganz der Macht (3)

Die Initiative für Transparenz und Demokratie „LobbyControl“ berichtet über eine vom europäischen Netzwerk Alter-EU veröffentlichte Studie (zur pdf Datei). Die Studie offenbare den immensen Einfluss der Finanzindustrie auf die europäische Finanzmarktregulierung.

„() Erstmals wird nachgewiesen, dass die Kommission ihre externen Beraterinnen und Berater in dieser Frage fast ausschließlich aus der Finanzindustrie selbst bezog. Einzelne Fallstudien aus Schlüsselbereichen, wie der Regulierung von Banken, Hedge Fonds, Rating Agenturen, Regeln der Buchführung und Steuern zeigen die aktive Rolle der Finanzbranche bei der Gestaltung der Politikinhalte auf, die zu der jüngsten Finanzkrise beigetragen haben. Die EU vertraut zur Bewältigung der Krise nun wieder auf die selben Expertinnen und Experten wie vorher. ()“

Das muss sich doch mal auf der Zunge zergehen lassen! LobbyControl bietet eine Kurzfassung der Studie auf Deutsch an (zur pdf-Datei).

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One Response to Die Arroganz der Macht (3)

  1. Lutz sagt:

    Wenn man davon ausgeht, dass „der Markt sich selbst reguliert“, liegt ja schließlich auch nichts näher, als die Protagonisten des Finanzmarktes zu einer „Regulierung“ eben dieses Marktes heranzuziehen. Klingt logisch, der Patient wird Arzt, der Straftäter Richter und der Bock Gärtner…

    Um sich den ganzen Irrsinn mal herrlich komprimiert vor Augen zu führen, empfehle ich das Buch „die globale Krise, Band 1“ von Karl Heinz Roth. Echt empfehlenswert.

    Florian: Eine kleine Vorschau (Inhaltsverzeichnis und Vorwort) gibt es hier.

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