Mitleid aus Schnellroda – Danke aus Wolfenbüttel

„() Mitleid – vor allem mit einem, der Florian R. heißt. Er saß auf zwei Akademien in Schnellroda mit am Tisch, ließ sich ein Bier von mir ausgeben und tat ein bißchen unabhängig. Aber: war willkommen wie jeder! Und jetzt hängt er vor seinem PC, betreibt ein irrelevantes Blog, auf das mich vorhin einer seiner sechsundzwanzig Leser aufmerksam machte (von denen ich dreiundzwanzig kenne) – und kreist um uns, hat zu jedem Ton von uns ein Tönchen hinterherzuflöten und spielt den Antifanten. Junge, wärst ehrlich gewesen und ein wenig intelligenter: Ich hätt Respekt. Aber so? Wie kommst Du bloß wieder los von uns, hm?“

An dieser Stelle bin ich wirklich enttäuscht. Eine Reaktion aus Schnellroda hatte ich ja irgendwann erwartet, nicht aber so einen doofen möchtegern Seitenhieb, der am Ende eh wieder auf den Verfasser, hier also Götz K., zurückfällt. Ich war auf einer Akademie „mit am Tisch“, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und Herr Kubitschek hat mir auch kein Bier ausgegeben. Abgesehen vom Bier, hätte man nicht einfach mal nachschauen können, an wie vielen Akademien ich teilnahm, ist das so schwer?

Der Rest des Seitenhiebs ist dann ja auch Geschwätz, also das, was man uns seitens der Neuen Rechten eigentlich ersparen will. Geht halt nicht ohne. Irrelevant, Schwanzvergleich (Anzahl der Leser), Ton, Tönchen, Antifant, nicht ehrlich, nicht intelligent, Respekt nicht mehr vorhanden. Danke, ich hätte mehr erwartet, den kalten Blick von Rechts konnte ich da auch nicht rausarbeiten. Höchstens … aber lassen wir das.

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10 Responses to Mitleid aus Schnellroda – Danke aus Wolfenbüttel

  1. Oskar sagt:

    Getroffene Hunde bellen. Schwer getroffene Hunde jaulen.

    In einem hat Götz recht: Was Du bist, oder besser: was Du sein willst, bist Du allein durch Ihn. Da kommst Du so nicht mehr raus. Egal jetzt, wie oft Du bei der Akademie warst. Tatsache ist: Du warst dort, und Du willst von deren Aktionismus auf Deine Weise profitieren. Antifaschistische Brotkrumen vom reich gedeckten Tisch der Konservativen aufsammeln. Du bist arm, geistig arm, das ist an sich nicht verwerflich. Problematisch ist es, dass Du dich in dieser Armut wohl fühlst, also sozusagen selig. Armselig ist daher das richtige Wort.

    Florian: Was ich bin oder sein möchte hat mit Herrn Kubitschek nicht viel zu tun. Es fällt vielleicht einigen Leuten schwer dies zu verstehen, aber: Es gibt tatsächlich Leben ausserhalb der neurechten Welt. Und auch die Bezeichnung „Armselig“ ändert nichts, obwohl sich da natürlich der Kreis zu den getroffenen Hunden schließen könnte.

  2. abel sagt:

    Respekt, ja Herr R., was ist Respekt?

    Übrigens weiß jeder, der schon Mal in der Höhle des Löwen war, daß man schlecht fortkommt ohne hinterhergeworfenes Bier 😉

  3. Info sagt:

    @ Oskar
    Wer kommt eigentlich von wem nicht los? Kubitschek ist so fixiert auf „die 68er“, so obsessiv, man wird jenes bestimmte Gefühl nicht los, er sei zerfressen von Neid über das „Faszinosum“ der Linken. Das ist so eine Art Hassliebe auf die 68er, die ihn antreibt. Sogar der Name „KSA“ ist eine wenig einfallsreiche Kopie des linken Originals, der „Subversiven Aktion“.

    Zur allgemeinen Geistesschwäche und Paranoia gegenüber Antifaschisten gesellt sich eine totale Wirklichkeitsverweigerung.

    Man lese sich die Blogeinträge der NR durch: ein Bild, bei dem sich Cohn-Bendit sympathisch leicht, spielerisch auf die Backe stützt, es sieht aus als ob er ein bißchen die Augen rollt und mit einem überlegenen Lächeln den Kopf leicht über diese kindische Farce schüttelt, während im Hintergrund ein paar Spießer mit Stöcken im Hintern krampfhaft die 68er (also Cohn-Bendit) imitieren versuchen, dieses Bild wird von „Sezession“ als epochenmachende „Bildikone“ gefeiert, auf dem die Rechten angeblich „jung“ wirken würden (?). Hallo? Merken die noch was?
    Ist denen im Übrigen mal aufgefallen, dass die NPD schon lange solche Aktionen durchführt – auch dieses Schauspiel, die „Leistung“ anderer Rechter komplett zu ignorieren und sich – trotz offensichtlicher Inkompetenz – als ein Novum abzufeiern, spricht für die narzisstische Wirklichkeitsverweigerung Kubitscheks.

    Dann, wer die „Eiserne Garde“ und andere faschistische Bewegungen aus der Zeit zwischen 1918 und 1945 verherrlicht ist auch nicht „konservativ“, genauso wenig ist die Verwendung des Begriffs „Antifant“ konservativ, der von der neonazistischen Kameradschaftsszene in Sachsen entwickelt wurde.

  4. Info sagt:

    Genauer, der „Links-CDU“-Mann Laschet greift sich an die Backe. Auf dem gleichen Bild schaut Cohn-Bendit nach vorne, seine Arme und Hände sind enstspannt, er sieht aus, als ob er etwas gelangweilt gleich die Augen über die Hampelmänner rollen würde. Auf dem anderen Bild, das wohl davor aufgenommen wurde, schaut Dani neugierig und trotz alle dem diskussionsbereit auf den ausländerfeindlichen Haufen, der aus einigen Faschisten im „Stillgestanden“, einem mit offenem Mund glotzenden Krawattenträger und einem Rest von in Pollunder gesteckten Schlaffis besteht (Typ: bei Mutti im Keller wohnender Stotterer und Gesichtszucker).

    Am besten dazu dann das Kubitschek-Motto: Es war für uns existenzialistische Ersatzbefriedigung, uns einmal 5-Minuten „Kontrolle“ über andere Menschen autoimaginiert zu haben.

  5. Gamander sagt:

    Zumal Schnellroda landschaftlich (sowie menschenlandschaftlich q.e.d.) so hässlich gelegen ist, dass man dort besser alles flurbereinigt, dem Kollektiv eingliedert (s. Gulag) und Windkraftspargel pflanzt. Ende Gelände.

    Florian: Bitte nicht übertreiben…

  6. Info sagt:

    @ Gamander
    Im Prinzip hab ich nichts gegen „hässliche“ Menschen. Aber die Anballung von schielenden Schlaffis, die auch schon Kubitscheks Frau Ellen Kositza-Kubitschek aufgefallen ist, und über die sie auf „SiN“ einen Blogeintrag geschrieben hat: die Besucher der IfS-Akademien wären fast alle von einem distinkten physiognomischen Typus. Dazu passt Kubitscheks Videoerklärung zur „KSA“, worin er ausführt, seine mythologisierenden, „rechtsintellektuellen“ Einlassungen hätten einen bestimmten Typ von Menschen angezogen, er beabsichtige aber, mit KSA-Aktionen „einen anderen“ anzulocken – d.h. auf gut Deutsch, die Assis, die sich bisher beim IfS tummelten, sind (zumal aus der „biologistischen“ Perspektive eines Herrn Kubitschek) minderes Material.

    Na wer sagts denn…

  7. Info sagt:

    @ Florian
    Gamander ist ein neurechter Provo. Die lateinische Phrase „quod erat demonstrandum“ (kennt doch niemand, außer jemand hatte Mathe-LK), Stalinismusvorwurf und Ätzen gegen „Windkraftspargel“ – eine „typisch linke“ Wortkombination…

  8. Gamander sagt:

    Stalinismusforderung, bitteschön. Und pro Windkraftspargel. In S-A. Lesekompetenz 0,1 von 2.0

  9. Gelangweilter sagt:

    Alleine schon die leicht selbstüberschätzende Bezeichnung „Akademie“ für gähnend langweilige und uninspirierte neurechte Kaffeekränzchen in einem öden Kaff am Arsch der Welt, bei denen eine verklemmte Horde pickliger Strickpollunderträger im Grunde nichts weiter macht, als mentales Kekswichsen und sich dabei gegenseitig auf die Schulter klopfen während sie sich einreden, damit einen ganz wissenschaftlichen Beitrag geleistet zu haben, weil sie mit Papa Kubitscheks Wortbaukasten ein paar gaaaanz intellektuelle Umschreibungen dafür gebastelt haben, was andere schon vor Jahren als schlichtweg dummen Scheiß entarvt haben… LAAAANGWEILER!

    Wenn ich mir das Gejammer und Gegreine schon durchlese! „Der Schuldstolz der Deutschen“! Einfach lächerliche Witzfiguren…..

    Florian: Bitte die Bitte aus dem „About“ beachten: „Bitte Kommentare auf einzelne Artikel in üblicher Form verfassen. Also keine Beleidigungen, Hakenkreuze und Pornosachen.“

  10. […] Übrigens, den ersten Akt gab es bereits in diesem Theater. […]

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