MiGAZIN: Nutzen und Schaden – Die sarrazinsche Debattenkultur

Bereits am 12. Oktober veröffentlicht, möchte ich jetzt auf diesen Artikel verweisen. Geschrieben hat ihn der von mir geschätzte Herr Ekrem Senol auf MiGAZIN. Inspiriert zu dieser Artikelempfehlung wurde ich hier im Kommentarbereich. Es ist natürlich schwer für eine einzelne Person, also hier für mich, immer alles an geforderten Beweisen etc. parat zu haben, immer schlagfertig und schnell zu reagieren. Aber da das Tagebuch der guten, wahren und schönen Rechten (Sezession) gerade ihre „Studie“ über „DEN Fall Sarrazin“ bewirbt und im Kommentarbereich die üblichen Verdächtigen bereits am Werke sind, möchte ich mal ein wenig für anspruchsvollen Ausgleich sorgen.

„Thilo Sarrazin habe eine Debatte über Tabuthemen ausgelöst, eine Diskussion über die feige deutsche Debattenkultur, heißt es gut eine Woche nach Erscheinen seines Interviews. Er habe mutig ausgesprochen, was viele sowieso dachten und wussten. Er habe – zugegeben – zwar zugespitzt und pauschalisiert, so seine Befürworter, doch müsse man seine Worte differenziert und im Gesamtkontext betrachten.

Ja, er hat eine Debatte ausgelöst und ja, er war mutig. Ist die Debatte aber, die er ausgelöst hat, wünschens- und erstrebenswert? Und vor allem: wem nutzt es und wem schadet sie? (…)“

Hier geht es zum Artikel auf MiGAZIN

Vielleicht hilft ja der Artikel gegen neurechte Kommentare (auf Sezession im Netz), wie diesen besonders schlauen: „Man sollte einfach mal die Gesetze durchsetzen, die schon existieren. Ich persönlich habe es auch erlebt, dass die Türken sich einfach nicht integrieren…‘‚ Ich glaube aber nicht wirklich daran…

Mein persönlicher Senf zu Sarrazin: Thilo Sarrazin ist ein Quatschkopf!

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2 Responses to MiGAZIN: Nutzen und Schaden – Die sarrazinsche Debattenkultur

  1. Gerald sagt:

    Wer steckt eigentlich hinter dem „Migazin“?
    Nur die zwei im Impressum vertretenen Türken?
    Generell wirkt die Seite Türken-lastig, auch wenn sie wohl den Anspruch hat, die „Migranten“ an sich zu vertreten.

    Florian: Bitte solche Fragen einfach direkt beim MiGAZIN klären. Es sind aber mehr Menschen, die „hinter“ dem MiGAZIN stehen, wie ein kurzer Blick über die Autoren bereits verraten hätte.

  2. Gerald sagt:

    Ich stellte die Frage bewusst hier.
    Interessierst du dich nicht für die Agenda hinter diesem Migazin?

    Florian: „Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migranten/-innen in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren.“ Du kannst mir aber gerne noch verraten, was Du hinter dem MiGAZIN siehst, wenn Dir dieses kleine Zitat nicht reicht.

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