„Der Lobbyist denkt, die Koalition lenkt“

Vorgestern veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen sehr lesenswerten Artikel: „Union und FDP – Der Lobbyist denkt, die Koalition lenkt

() Was aber sueddeutsche.de bei einer kritischen Durchsicht des Koalitionsvertrags von Union und FDP auffällt: Das Werk ist voll mit Forderungen, die inhaltlich von Lobbygruppen vorgedacht wurden. ()

Aufmerksam wurde ich auf diesen Artikel übrigens über die NachDenkSeiten, im Rahmen eines ebenfalls lesenswerten Artikels.

() Mit der Botschaft, die Union und Frau Merkel seien „sozialdemokratisiert“ wurden bei der letzten Bundestagswahl Stimmen von Menschen eingesammelt, die wünschen, dass es in der Politik sozial zugeht und das Allgemeinwohl im Mittelpunkt steht. Jetzt merken auch die Vertrauensseligsten, wie verlogen diese Parole war: Roland Kochs (CDU) aggressive Kampagne gegen die Unterschicht und gleichzeitig Steuersenkungen für die Spender zu Gunsten der regierenden Partei – das schmeckt nicht nach sozialer Demokratie. ()

Das Blog von LobbyControl kann man übrigens auch im Auge behalten, so man sich denn für den Themenbereich interessiert. Man stumpft ja irgendwann ab und wundert sich über nichts mehr. Atom-Lobbyist als oberster Atomaufseher? Ja, haben wir. Lobbyist der Privaten Krankenversicherungen im Gesundheitsministerium? Anwesend.

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