Lesetipp: Islamophobie und sekundärer Antisemitismus

Ich bin ja ganz und gar kein Fan von Alan Posener, seine Blattkritik-Videos auf welt.de fallen für mich sogar manchmal in die Kategorie „Fremdscham“. Aber was ich da gerade von Herrn Posener gelesen habe (via Arne Hoffmann übrigens), das ist wirklich lesenswert. Ein relativ kurzer Text, sehr schön geschrieben und das Beste: Es stimmt nahezu alles! Also ruhig mal anlesen.

Alan Posener – Islamophobie und sekundärer Antisemitismus

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4 Responses to Lesetipp: Islamophobie und sekundärer Antisemitismus

  1. Arne Hoffmann sagt:

    Herzlichen Dank fürs Verlinken! 🙂

    Florian: Selbstverständlichkeit. Das ist doch ursprüngliches Blogprinzip, immer verlinken, immer benennen, wo man etwas her hat. 😉

  2. NDM sagt:

    Interessanterweise gehörte Posener selbst einmal zu der „Achse des Guten“. Auch hierzu gibt es bei Hoffmann einen Artikel:

    http://arnehoffmann.blogspot.com/2009/07/alan-posener-achse-des-guten-ist-eine.html

    Das sind aber andere, als die Deutschnationalen neurechten Strömungen. Man könnte sie als „Bushisten“ bezeichnen. Nur nehmen sie es billigend in Kauf, wenn diese auf den Phobikerzug aufspringen(sogar die NPD macht da mit) – was auch logisch ist. Aber darauf will ich nicht näher eingehen, da ich es nicht mehr belegen kann – meine bedeutendste dahingehende Primärquelle ist irgendwo im Internet als Video versteckt, und ich finde sie nicht wieder. :-/

    Florian: „Bushisten“ klingt interessant. Sollte das Video wieder auftauchen, bitte bescheid sagen.

  3. André sagt:

    Ach, schau her. Der gute Mann hat in den 80igern mal eine John Lennon-Biografie verfasst, die in meinem Bücherschrank steht. Einer der wenigen Biografen bei dem Yoko Ono gut wegkommt. Dass der dann jahrelang bei Springers Welt gechefkommentiert hat, hätte ich nicht gedacht.

    Na ja, obwohl unter Friedmanns Schirmherrschaft veröffentlicht (der betreibt „Starke Meinungen“), ein gelungenes Statement. Ist eben nicht alles Schwarz und Weiss in dieser Welt. Wenn mal alle Liberalen so klug wären…

    Florian: Lustig scheint ja auch seine Elvis-Deutung zu sein: „1968? Die Sexpol-Bewegung und die Kommunen mit ihrem pädagogischen Eros, ihrem skandinavischen Ernst und ihrer kollektivistisch verordneten freien Liebe war moralisch wie ein Mädchenpensionat im Vergleich zu der anarchischen Revolution der Lust, die mit den Mitteln der Marktwirtschaft und im Zeichen des Sternenbanners über die Welt kam. Bis heute können die deutschen 68er denn auch mit Elvis wenig anfangen.“

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