Skurriles vom Planeten Wirrkopf (6)

Eigentlich auch „den Rechten auf’s Maul geschaut“, dafür aber zu skurril. Auf Endstation Rechts geht es ja schon seit einigen Tagen heiß her. Erst lockte man Pöbel-Broder an, mit dem so lustigen wie aussichtslosen Versuch ein vernünftiges Gespräch zu führen, nun fühlt sich Dr. Deschner auf den Schlips getreten und macht seinem Ärger Luft. Aus dem Hinterhalt feuert übrigens bereits Patrik Brinkmann, der hat sich mal wieder geäußert, im Interview auf Gesamtrechts.

Vielleicht fangen wir mit ihm auch gleich mal an: „Zum Beispiel der schlecht recherchierte Beitrag in ENDSTATION RECHTS. Alles, was zwischen Schwarz und Weiß liegt, ist diesen Leuten wohl zu schwierig. (…) Aber vielleicht ist das auch mehr Enttäuschung, weil man immer glaubt, Matthias Brodkorb und seine Leute hätten etwas mehr geistiges Potential.

Nun der Poltergreis (Broder): „Mathias Brodkorb dreht mir das Wort im Munde rum, in flagranti erwischt erklärt er, er habe nur interpretiert und beklagt sich hinterher, der nicht “zur Veröffentlichung angezeigte Kontakt” sei von mir veröffentlicht worden. Selbst da, wo er mich korrekt zitiert, beharrt er darauf, dass ich es anders gemeint haben könnte. Ein Wortakrobat, der sich an dem Wort “Paradigmenwechsel” festhält wie Schweinchen Schlau an seinem …

Und der Herr Doktor: „Wenn Sie (Brodkorb, Anm. F.R.) es „paradox“ und „kurios“ finden, daß „ausgerechnet“ der deutsch-jüdische Patriot Wolffsohn „ausgerechnet“ in einem Blatt „zu Wort kommt“, das unter meiner journalistischen Leitung steht, kann ich dem nichts abgewinnen. (…) Mag sein, daß Ihnen die Selbstverständlichkeit ungewohnt ist, mit der wir u.a. auch mit dem deutsch-jüdischen Thema umgehen, mag sein, daß wir Ihnen als „Schmuddelkind“, wie Sie uns zu nennen beliebt haben, lieber wären. Aber das ist glücklicherweise Ihr Problem, nicht meines.

Den endgültigen „Todesstoß“ bekommt man dann noch im Kommentarbereich: „Aber auch das gehört zum System Brodkorb, und es bleibt zu hoffen, daß jeder neurechte oder konservative Knabe, der hier gestreichelt wird, die anmaßende Selektionspolitik des Herrn Brodkorb durchschaut, die sich letzten Endes von den Methoden der Röpke, Gensing und Co. gar nicht so sehr unterscheidet.

Was ich aber eigentlich sagen wollte, ursprünglich wollte ich mich nämlich nur über den „Todesstoß“ lustig machen, Herr Brodkorb ist auf dem richtigen Weg! Mit Broder kann man nicht diskutieren, zumindest nicht auf einem Niveau, welches Herrn Brodkorb dabei vorschwebt. Und steigt Brodkorb herab zu Broder, dann kann er nur verlieren. Dr. Deschner hat er allerdings ganz gut abgefertigt, hätte aber auch noch „unvorsichtiger“ sein können, ruhig mal verbal reinhauen. Brinkmann wird ja in weiten Teilen der rechten Szene schon nicht richtig ernst genommen, da braucht man nichts zu kommentieren.

Und ich sehe mich bestätigt, hier zitiere ich mich mal selbst: „(…) aber anmerken, dass ihre “Differenzierungen” offenbar nicht nur innerhalb der “Neuen Rechten” hin und wieder als “wohlwollend” aufgenommen werden, siehe eben Munier. Aber diesen Kritikpunkt habe ich ja bereits in der Vergangenheit geäußert (“Ausländer-raus!-Mentalität” von Kubitschek und Co.), sie nennen es “Vorsicht”, ich habe dafür bis zu einem gewissen Punkt auch Verständnis und insgesamt kommen wir da wohl nicht auf einen Nenner.“

Und nun werden die Rechten eben unverschämt und versuchen Herrn Brodkorb auf der Nase rumzutanzen.

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