Die Arroganz der Macht (5)

Die Arroganz der Macht wird im Augenblick sehr deutlich von der katholischen Kirche vorgeführt. Die „Frankfurter Rundschaustellt dies in einer TV-Kritik sehr schön dar.

() dass es „keinen Automatismus“ gebe, der von einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch zu einer Meldung bei der Staatsanwaltschaft führe. Die Kirche behält sich das Recht vor, selbst zu entscheiden (…) Die Kirche hält es für selbstverständlich, dass sie über einen eigenen Rechtsraum verfügt. (…)

Und sehr passend und richtig:

(…) Wie gerne reden wir doch bei völlig machtlosen Kopftücher tragenden Frauen von einer Parallelgesellschaft! Gestern abend, wo es einmal angebracht gewesen wäre, fiel das Wort nicht. (…) Eine Demonstration der Arroganz der Macht war das.

Auch der „Politbloggerschreibt zum Thema sehr treffend:

(…) Wenn Herr Zollitsch und die DBK wirklich daran interessiert sind, jeden einzelnen Verdachtsfall vorbehaltlos aufzuklären, dann hat sie solche Fälle ohne wenn und aber anzuzeigen. Alles andere ist Sache der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft. Punkt.

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