Lesetipp: „Das unwerte Hartz IV-Leben“

Der folgende Artikel bezieht sich auf einen „Gastbeitrag zu Hartz IV“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Gunnar Heinsohn. Ich wollte mich eigentlich selbst darüber aufregen, zumal die neurechte Blaue Narzisse natürlich Heilsohn und seinen Beitrag wohlwollend zitiert hat. Aber das hat sich mit diesem Artikel für mich erledigt:

() Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.

Dies ist, komprimiert zusammengefasst und im Klartext, die Aussage von Gunnar Heinsohn. Dies ist 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus der Inhalt eines Gastkommentars. Dieser stammt nicht von irgendeinem bösartigen Verwirrten, sondern von einem deutschen Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Dieser Zeitungsartikel erschien nicht in einem rechtsextremen Schmutzblatt, sondern in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dieser Artikel kann als Volksverhetzung gelten. ()

Quelle: Telepolis – Rudolf Stumberger: Das unwerte Hartz IV-Leben

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One Response to Lesetipp: „Das unwerte Hartz IV-Leben“

  1. Duuntuun sagt:

    Ein jahrelanges Studium der Soziologie, um danach trotzdem auf dem Stand lernresistenter Vollidioten zu argumentieren? Und das dann auch noch auf deren Sprachebene? Irgendwie kann ich das nicht für bare Münze nehmen. Das mag daran liegen, dass „npd-blog.info“ heute einen satirischen Artikel verfasst, diesen aber nicht als solchen gekenzeichnet hat, wodurch (leider nicht unbedingt verwunderlich) einige aufs Glatteis geführt wurden.
    Wäre heute doch bloss der 1. April. Dann würde ich mich besser fühlen.

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