Die Wahl-O-Mat-Absurditäten

Sachsen-Anhalt soll keinen Wahl-O-Maten zur Landtagswahl 2011 bekommen. Begründet wird dies mit der NPD, deren rechtsextreme Gesinnung man wohl über einen Wahl-O-Maten nicht richtig darstellen könne.

Absurdität: Auf der einen Seite ist bekannt, dass besagtes Gedankengut bis in die „Mitte“ der Gesellschafft reicht. Auf der anderen Seite möchte man nun genau diesen Leuten die Wahrheit vorenthalten, nämlich bei entsprechender Gesinnung NPD-kompatibel zu sein. Warum sollte es im Ergebnis keine Wahlempfehlung für die NPD geben? Nebenbei bietet man der NPD mal wieder mehr Raum, als sie eigentlich verdient hätte.

Absurdität: Dass die NPD überhaupt noch auf den Wahlzetteln steht ist  von den etablierten Parteien so gewollt. Ein weiteres Verbotsverfahren hätte nur Aussicht auf Erfolg, wenn man vorher alle V-Leute abziehen würde und dies wollen die Innenminister mehrheitlich nicht. An den V-Leuten ist ja auch schon das erste Verbotsverfahren gescheitert. Dann sollen sie die Suppe doch auch auslöffeln.

Den Wahl-O-Maten, so unwichtig er auch sein mag, nicht einzusetzen zeigt doch sehr deutlich die Rat- und Hilfslosigkeit gegenüber der NPD-Gurkentruppe. Vielleicht weil die anderen Parteien auch Gurkentruppen sind, nur keine rechtsextremen.

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