Wolfenbüttel und das Naherholungsgebiet Asse

Es gibt also Probleme im Endlager Asse. Verwunderlich, immerhin wurde dort doch nur schwach und mittelradioaktiver Abfall liebevoll in ein Loch gekippt, was kann da schon passieren? Bisher sitzt auch kein Verantwortlicher im Gefängnis, oder muss die Scheiße da selbst wieder rausholen. Die Braunschweiger Zeitung berichtet jedenfalls, dass die Cäsium-Aktivität deutlich gestiegen sei, der Wert sei 24 Mal höher als eine erlaubte Freigrenze.

Der Tagesspiegel weiß zudem, dass im selben Bohrloch 2008 schon der 9fache Wert über der Freigrenze gemessen wurde. Seit mindestens drei Jahren sind die Werte dort also viel zu hoch, Tendenz steigend. Der Berliner Tagesspiegel fasst für seine Leser gleich auch noch die Asse-Problematik zusammen: „In dem früheren Bergwerk lagern rund 126.000 Behälter mit schwach und mittelradioaktivem Abfall, die in einer bisher einmaligen Aktion in den kommenden Jahren wieder geborgen werden sollen. Zuvor sollen Experten untersuchen, in welchem Zustand die entsorgten Atommüllfässer sind, die in diversen Kammern lagern.“ – So ist es, der Rest ist Lug und Betrug und offenbar jede Menge kriminelle Energie.

Bild: Wusel007

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