Standortvorteile japanischer Atomkraftwerke

Das Süddeutsche Zeitung Magazin zitiert eine bayerische Abituraufgabe aus dem Jahr 2010:

„Im Rahmen des Ausbaus der Energieerzeugung aus Kernkraft wurde beschlossen, die japanischen Kernkraftwerke an den Küsten, jedoch in Entfernung zu den großen Verdichtungsräumen zu errichten. Begründen Sie diese Entscheidung und stellen Sie positive Effekte für die Entwicklung der räumlichen Strukturen an diesen Standorten dar!“

Im Artikel findet sich selbstverständlich eine lesenswerte Sammlung von Antworten der Abiturienten, aber auch die Musterlösung des Bayerischen Kultusministeriums. So habe die Küstennähe „günstige bauliche Voraussetzungen aufgrund des flachen Reliefs und Zugang zu Kühlwasser“. Bei der Darstellung positiver Effekte sollten die Schüler u.a. herausarbeiten, dass solche AKWs „sichere Arbeitsplätze in strukturschwächeren Räumen schaffen“ würden. Beides sollte man sich ruhig mal auf der Zunge zergehen lassen.

Bild: Heinz-Josef Lücking

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One Response to Standortvorteile japanischer Atomkraftwerke

  1. crisismaven sagt:

    Der groesste Standortvorteil -aus europaeischer Sicht- ist, dass diese Atomkraftwerke in Japan stehen!
    Ich habe mal versucht, das gesamte Ausmass der Japan-Atomkatastrophe, Risiken und Gefahren der Atomkraft und was sie fuer Europa bedeuten hier uebersichtlich zusammenzufassen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=208864

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