Sezession: Lichtmesz unerträglich

Martin Lichtmesz ist ein unerträglicher, rechter Spinner. Aber eben auch exemplarisch für rechtsintellektuelle Realitätsverweigerung und selektive Wahrnehmung. Als hätten die Menschen heute keine anderen Probleme:

Screenshot 3sat Kulturzeit

„Ja, türkische und sonstige Freunde und Artgenossen! Deutschland mag für euch eine „fremde Heimat“ sein, für uns ist es inzwischen zur „entfremdeten Heimat“ geworden. (…) Am Ende sind wir alle, wir und ihr, Fremde ohne Heimat, und der Tag ist nicht mehr fern, da werden wir uns die Köpfe einschlagen, weil wir unsere Fremdheit und Heimatlosigkeit nicht mehr ertragen können.“

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11 Responses to Sezession: Lichtmesz unerträglich

  1. Jan Wilhelms sagt:

    Hähä, Zwerg Semlitsch wird schon niemandem den Kopf einschlagen mit seinen ~1,65 m und seinen Patschhändchen. :mrgreen:

    Und was seinen eigenen Kopf angeht, wären weiß Gott andere Maßnahmen als ein Einschlagen angezeigt – zu nämlichen bedürfte es allerdings einer fachärztlichen Ausbildung. Wenn er sich ihnen erfolgreich unterzogen hätte, würde er sich vielleicht auch nicht mehr wundern, daß er sich als Österreicher in Deutschland fremd und heimatlos fühlt. 😉

    Man hört von Leuten, die sich für Napoleon gehalten haben und die dennoch so erfolgreicht geheilt werden konnten, daß sie hernach ein fast normales Leben führen konnten.

  2. Klaus sagt:

    wegen dem Insider Kommentar von K[…] B[…] alias „Harki“/Jan Wilhelms/amyklai.net die Edelglatze aus Hannover, der Layouter des Sezessions blogs hier erstmal ein paar Infos zu Martin Semlitsch alias Lichtmesz, Sezessions und „Junge Freiheit“ Autor

    Das Adressverzeichnis der Wochenzeitung „Junge Freiheit“
    Martin Semlitsch
    […]
    http://linksunten.indymedia.org/node/43205

    Semlitsch/“Lichtmesz“, wie auch andere „Junge Freiheit“ Autoren sind ebenso wie NPD Vordenker Burschenschaftler ex Bund Freier Bürger Mitglied und Bombenholocaust Propagandist Jürgen W. Gansel Anhänger der Gothic/Dark Wave Musik
    Lichtmesz und Co verkehren seit Jahren im Berliner
    Dunker Club
    http://www.dunckerclub.de/
    http://www.myspace.com/dunckerclub
    und schwimmen dort wie die Fische im Wasser
    antifaschistische gesinnte Gothic AnhängerInnen, laufen dort mit Informationen über die braunen Umtriebe von Semlitsch/“Lichtmesz“ & Co, gegen ignorant, hedonistisch, rechtssoffen, reaktionäre Wände

    Florian: Ich habe einen Namen gekürzt. / 31.01. – Ich habe eine Anschrift gekürzt, siehe „About“

  3. Jan Wilhelms sagt:

    Hähä, wenn ich SiN noch layouten würde, würd’s erheblich besser aussehen. :mrgreen: Ich lege wirklich Wert auf die Feststellung, daß ich mit dem gegenwärtigen Layout des Blogs nichts zu tun habe. Das hübsche Grundgerüst ist von mir, aber nicht die häßlichen Details (Farbgebung, Proportionen etc.).

    • Anonymous sagt:

      Zität:
      „und schwimmen dort wie die Fische im Wasser
      antifaschistische gesinnte Gothic AnhängerInnen, laufen dort mit Informationen über die braunen Umtriebe von Semlitsch/”Lichtmesz” & Co, gegen ignorant, hedonistisch, rechtssoffen, reaktionäre Wände.“

      Ich finde es ziemlich unklug dass jemanden um seine These zu vertreten die Gäste des Dunckers beleidigen muss. Leider das zeigt eine gewisse Arroganz und eine geringe Auseinanderseztung Kapazität.

      Liebe Grüße

  4. Jan Wilhelms sagt:

    Hähä, als ich das vor Wochen gelesen habe, habe ich mich übrigens auch und vor allem gefragt, wie ich mir „antifaschistische gesinnte Gothic AnhängerInnen“ vorzustellen habe – aber dazu reicht dann scheint’s meine „Auseinanderseztung Kapazität“ nicht aus. :mrgreen:

  5. Anonymous sagt:

    Ich glaube, Jan Wilhelms, dass es durchaus verzeihlich ist, wenn AusländerInnen in nicht ganz so perfektem Deutsch schreiben; ein Akt der Toleranz gewissermaßen; „hähä“! Vielleicht reicht hier bei Dir tatsächlich irgendetwas nicht aus. Open your mind!

    Zur Sache an sich: 99,9% aller Gäste, sowie die Betreiber und das Personal des Duncker Clubs distanzieren sich eindeutig von ausländerfeindlichen und antiislamistischen Äußerungen und werden geeignete Maßnahmen ergreifen, solche dort zu unterbinden.

    • Jan Wilhelms sagt:

      Also, wenn der Kommentar von gestern, 22:21 Uhr, wirklich von ’nem Ausländer verfaßt wurde, tut’s mir leid – ich wußte einfach nicht, daß es auch ausländische „AntifaschistInnen“ gibt. Das vom 6. Januar ist aber sicherlich von ’nem kernteutonischen Analphabeten, halt von irgendeinem Polit-Spasti aus Berlin.

      Tjo, dreimal hintereinander „Hähä“ als Einleitung eines Kommentar – das ist sicherlich stilistisch nicht ganz optimal.

  6. Anonymous sagt:

    Ja, das ist in der Tat von einer Ausländerin verfasst worden. Seit dem ich in Berlin wohne, ich bin nie wegen meiner unperfekten Deutsch ausgelacht worden. Vor allem nicht im Duncker Club. Dennoch, auch wenn ich keine Ausländerin gewesen wäre, sind denn Menschen wegen der Niveau Ihrer Bildung zu berurteilen? Es ist in der Tat klar dass Intoleranz überall zu finden ist, nicht nur unten rechten Spinner. Weil intoleranten Spinner angeblich überall gibt. Leider.

    Ich, by the way, habe immer Linke gewählt.

    • Jan Wilhelms sagt:

      Also, ich kann nur wiederholen, daß mir nicht klar war, daß da ein Nicht-Muttersprachler schreibt – es wird ja auch beim Lesen nicht sofort deutlich. Wäre es mir klar gewesen, hätte ich das mit „Kapazität“ natürlich niemals persifliert. Um Pardon, es tut mir leid!

      Es ging es mir ja auch nicht so sehr darum, sondern um die bleierne, öde und ungelenke Polit-Rhetorik von den „antifaschistisch gesinnten Gothic AnhängerInnen“, die gegen adjektivreiche Wände laufen, während da andere Leute „wie die Fische“ im Wasser schwimmen. Uah! %-()

  7. Anonymous sagt:

    Bezeichnend.
    Nicht ein einziger Kommentar, der Bezug nimmt auf den Kern der Aussage von
    Herrn Lichtmesz:
    Das Deutschland unserer Kinder wird ein fundamental anderes sein.
    Sie werden uns fragen:“ was habt Ihr gesehen, was habt Ihr getan.“

    Und Ihr werded sagen müssen:“ wir haben es nicht nur gesehen, wir haben es befördert, wir haben es möglich gemacht, wir haben sehenden Auges die Kehle unserer Kultur dem Feind zum Bisse angeboten, weil es unserer grenzenlos egoistisch, verweichlicht und überheblichen Weltsicht entsprach,
    die Errungenschaften vorhergehender Generationen nicht nur zu beschimpfen und zu kriminalisieren, wir haben sie sogar mit bestem Willen ausser Kraft gesetzt.
    Als hätten wir nie ein Geschichtsbuch gelesen, als wären wir nie in der Welt gereist, als hätten wir nicht gesehen wie Gesellschaften aussehen, die ohne die Werte auskommen müssen, die wir als so selbstverständlich ansehen.

    Die uns übergebene Gesellschaftsordnung haben wir nicht als ein bewahrenswertes Geschenk gesehen.

    Wir haben es als Tugend angesehen die Werte dieser Gesellschaft nicht nur nicht mehr wehrhaft zu verteidigen, sondern wir haben sie sogar jubelnd untergraben.

    Das alles taten wir leichten Herzens, weil wir schöpften aus einem gefüllten Brunnen, zu dessen Füllung wir nicht ein Iota beitragen mussten“.

    Schaut Euch um!!

    Zählt sie auf, die Länder in denen Eurer weichlicher Relativismus noch toleriert wird.
    Geschätzt und geachtet wird er gerechterweise nirgends.

  8. Anonymous sagt:

    Bin auf diesen Blog aufmerksam gemacht worden und darf – nun leider mit etwas Verspätung – verkünden, dass Herr Lichtmesz bereits seit über einem Jahr im Duncker-Club Hausverbot hat. Ich weiß dies deshalb so genau, weil ich mit einer der treibenden Kräfte befreundet bin (die betreffende Person arbeitet dort).

    Zu den angeblich 99,9 Prozent des Dunckers, die sich von Menschen wie Martin L. distanzieren würden: Es war, wie mir erzählt wurde, alles Andere als einfach, dieses Hausverbot durchzusetzen, es kam nicht nur Widerstand von Teilen des Personals, sondern auch von diversen Stammgästen, die sich zwar nicht mit Lichtmesz‘ politischen Meinungen identifizierten, aber das Problem verharmlosten und Befürwortern des Hausverbots Intoleranz oder schlicht „Unlockerheit“ vorwarfen und die Lichtmesz-Gegner quasi als Nestbeschmutzer darstellten.
    Martin M. hatte im Duncker durchaus Freunde, das ist leider die Wahrheit (wie ich aus – wie gesagt – ganz sicherer Quelle weiß).

    Genauso wahr ist, dass das Problem der rechten Unterwanderung der schwarzen Szene nicht nur besteht, sondern immer größer wird. Und antifaschistischen Gegenwind gibt es kaum. Die meisten Gothics geben sich (nicht anders als die meisten „normalen“ Deutschen“) unpolitisch und tolerieren jeden Scheiß. Wenn man dazu noch bedenkt, dass die schwarze Szene fast ausschließlich aus Menschen mit heller Hautfarbe besteht, und einbezieht, dass die meisten Menschen Probleme, die nicht sie selbst oder ihren Freundeskreis betreffen – wie eben z.B. Rassimus/Ausländerfeindlichkeit – , eher nicht ganz so ernst nehmen (denn die meisten weißen Gothics sind nur oder fast nur mit anderen weißen Gothics befreundet), dann kann man sich schon vorstellen, dass da braunes Pack leichtes Spiel hat (vor allem im Neofolk- und Industrial-Bereich ist die Unterwanderung schon seit vielen Jahren deutlich zu spüren, und auch der EBM- Bereich kann einem da angst machen).

    Will sagen: Ein Problem ist nicht dadurch in den Griff zu kriegen, dass man einfach behauptet, es wäre ja eigentlich nur ganz klein. Im Gegenteil: Damit spielt man den Problemverursachern in die Hände.

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