Kommentar: „Sexualstraftäter erkämpft Recht auf Sterbehilfe“

Der stern schreibt: „Nach 30 Jahren im Gefängnis hat ein zu lebenslanger Haft verurteilter Sexualtäter in Belgien das Recht auf Sterbehilfe durchgesetzt. Der Fall bestärkt auch andere Langzeitgefangene in ihrem Verlangen nach dem Tod.“ Der Mann sei im Alter von 20 Jahren wegen Vergewaltigung einer 19-Jährigen verurteilt worden. Vor dem Antrag auf Sterbehilfe habe er vergeblich versucht, zur Behandlung in ein niederländisches Gefängnis verlegt zu werden.

Der Artikel bestätigt meine Auffassung, dass eine Inhaftierung eben doch eine riesige Strafe zu sein scheint, entgegen der oft vertretenen Meinung, es handele sich dabei um eine Art Wohltat, einen Urlaub mit TV und geregelten Mahlzeiten.
Über die Kritik der Deutschen Stiftung Patientenschutz – der Fall des belgischen Strafgefangenen zeige auch was passiere, wenn der Staat kein Therapie-Angebot bereit halte, dann werde nicht die Hilfe zum Leben, sondern der Weg in den Tod organisiert – sollte man unbedingt nachdenken, nicht nur in Belgien und bei diesem konkreten Fall, sondern ganz allgemein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: