RegionalWolfenbüttel: Radler-Gegenverkehr in Einbahnstraßen – Fraktionen uneins

„Entweder bleibt es wie es ist, oder es muss etwas geändert oder nachgebessert werden, der Diskussion sollte man sich aber stellen.“ (Bild: Thorsten Raedlein/Stadt Wolfenbüttel)

„Wie berichtet, plant die FDP im Rat der Stadt demnächst einen Antrag einzureichen, in einigen Einbahnstraßen, in denen für Fahrradfahrer beide Fahrtrichtungen freigegeben sind, eben dieses auf den Prüfstand zu stellen. Es käme hier häufig zu gefährlichen Situationen. regionalHeute.de fragte bei den anderen Fraktionen nach, wie sie die Sache sehen. […]

Für die Fraktion Die Linke/Piraten nimmt Florian Röpke Stellung: ‚Wir gönnen uns bei diesem Reizthema leidenschaftslose Gelassenheit. Es ist gut und richtig Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen freizugeben. Es ist aber in der Tat auch so, dass manche Straßen so eng oder unübersichtlich sind, dass es zu den genannten gefährlichen Situationen kommen kann. Über die gefährlichen Situationen und deren Ursachen muss man natürlich reden. Gefühlt würden wir behaupten, dass meistens (nicht immer) ein Fehlverhalten eines Verkehrsteilnehmers diesen Situationen vorausgeht.

Wenn nun die FDP – mit Blick auf ‚potentielle Gefahrenstellen‘ – von der Verwaltung eine Überprüfung dieser noch relativ neuen Regelung beantragen möchte, dann würden wir uns dem nicht versperren. Entweder bleibt es wie es ist, oder es muss etwas geändert oder nachgebessert werden, der Diskussion sollte man sich aber stellen.’“

Quelle: RegionalWolfenbüttel, 17.09.2018

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