RegionalWolfenbüttel: Parkpalette an der Lindenhalle – Das sagen die Fraktionen

22. September 2017

Foto: Nick Wenkel / Alexander Dontscheff (RegionalWolfenbüttel)

„Florian Röpke zeigte sich gegenüber regionalHeute.de verärgert darüber, dass den Ratsmitgliedern bislang kein Antrag vorgelegt wurde. Dass dies zunächst über die Presse lief, hält er für ‚unkollegial‘ und erinnerte daran, dass dies nun schon mehrfach passiert sei. Den Antrag als solches, nämlich eine Parkpalette zu errichten, habe ihn sehr überrascht. ‚Ist das mittlerweile ein Runnig-Gag der CDU?‘, erklärte er mit Hinblick auf den letzten Antrag der CDU, bezugnehmend auf eine Parkpalette am Lessingtheater (wir berichteten). Wichtig für ihn sei es zunächst das Parkraumbewirtschaftungskonzept abzuwarten. Erst wenn man dieses präsentiert bekomme, könne man über die Errichtungen von Parkpaletten sprechen. ‚Wenn dann rauskommt, dass eine Parkpalette an der Lindenhalle sinnvoll ist, wehre ich mich nicht dagegen und höre mir die Argumente an‘, zeigte sich Röpke gegenüber regionalHeute.de offen. Auch einen möglichen Shuttle-Service zum Lessingtheater halte, mit Berücksichtigung einer Umsetzung der Parkpalette, für sinnig. Das Thema ‚Parken‘ liege ja vielen Bürgern am Herzen, sagte er abschließend.“

Quelle: RegionalWolfenbüttel, 22.09.2017

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Wolfenbütteler Zeitung: Neue Kunden in die City bringen

22. September 2017

„Es muss dann aber auch die Frage an den Einzelhandel erlaubt sein, warum es in der Innenstadt noch immer unterschiedliche Ladenöffnungszeiten gibt, obwohl sich die Kunden seit vielen Jahren eine Vereinheitlichung wünschen.“

„Die WZ fragt die Fraktionen: Unterstützt die Stadt die Geschäfte zu wenig? […] Die Stadt sei sichtlich bemüht, die Situation in der Innenstadt zu verbessern, erklärte Florian Röpke (Linke/Piraten). Im Grunde stehe und falle hier vieles mit der erfolgreichen Revitalisierung des ehemaligen Hertie-Gebäudes. Den Einzelhandel forderte er auf, für einheitliche Öffnungszeiten zu sorgen.“*

Hier die komplette kurze Stellungnahme:

Die Stadt ist sichtlich bemüht, die Situation in der Innenstadt zu verbessern, leider lässt sich eine langjährige negative Entwicklung nicht einfach stoppen oder gar umkehren, zumal diese Entwicklung auch kein Wolfenbütteler Alleinstellungsmerkmal ist, sondern viele andere Kommunen ebenso betrifft – die übrigens keine zweitgrößte Stadt Niedersachsachsens zum direkten Nachbarn haben. Im Grunde steht und fällt hier vieles mit der erfolgreichen Revitalisierung des ehemaligen Hertie-Gebäudes. Aber auch (studentisches) Wohnen in der Innenstadt ist natürlich ein Thema in diesem Zusammenhang, sowie die teilweise viel zu hohen Mieten für den Einzelhandel. Selbstverständlich gehört auch das Thema Parken auf den Tisch, ein Parkraumbewirtschatungskonzept steht allerdings demnächst zur Diskussion. Es muss dann aber auch die Frage an den Einzelhandel erlaubt sein, warum es in der Innenstadt noch immer unterschiedliche Ladenöffnungszeiten gibt, obwohl sich die Kunden seit vielen Jahren eine Vereinheitlichung wünschen.

*Quelle: Wolfenbütteler Zeitung, 22.09.2017 (Mit Bezahlschranke)


RegionalWolfenbüttel: Fraktionen lehnen Viertel mit jüdischen Straßennamen ab

5. September 2017

Bild: RegionalWolfenbüttel

„Florian Röpke, Vorsitzender der Ratsgruppe LINKE/Piraten im Rat der Stadt Wolfenbüttel: ‚Auf den ersten Blick fanden wir den Vorschlag sehr gut und sind auch sehr dankbar dafür, dass er eingebracht wurde. Wir haben in unserer Ratsgruppe intensiv diskutiert und auch Rücksprache mit Menschen gehalten, die einen jüdischen Familienhintergrund haben. Auch von der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig, namentlich von Renate Wagner-Redding, haben wir eine bedenkenswerte Antwort erhalten. Ich selbst habe mit Herrn Kumlehn bereits über den Vorschlag gesprochen und auch seine Meinung ist nachvollziehbar und gut begründet.

Nach Abwägung der verschiedenen Argumente, befürchten wir allerdings, genau wie die jüdische Gemeinde Braunschweigs, dass durch ein gesondertes jüdisches Viertel (‚Judenviertel‘) der Eindruck einer erneuten Ghettoisierung in den Köpfen entsteht. Im Vordergrund müssen, unserer Meinung nach, immer die Verdienste der Namensgeber, nicht ihre jüdische Herkunft, stehen.

Wir werden uns – wenn die Namensgebung ansteht – dafür einsetzen, dass im Baugebiet mindestens eine Straße entsprechend benannt wird. Nach wem, das sollte dann ausführlich diskutiert werden. Dem Vorschlag, das gesamte Baugebiet mit Straßennamen jüdischer Wolfenbütteler zu benennen, werden wir nicht folgen.’“

Quelle: RegionalWolfenbüttel (05.09.2017)

Siehe auch: Verein wünscht sich Stadtviertel mit jüdischen Straßennamen – RegionalWolfenbüttel (31.08.2017)


RegionalWolfenbüttel – Disco-Armut in Wolfenbüttel: Einschätzungen der Politiker

7. Juni 2017

„Für Florian Röpke und die Gruppe Linke/Piraten sei eine neue Disco wünschenswert und der zentrale Standort an der Bahnhofstraße war ‚eigentlich ideal‘. ‚Leider hat es dort mehrfach nicht geklappt und es gab auch regelmäßig Probleme, so dass wir die Entscheidung natürlich nachvollziehen können‘, verdeutlicht Röpke auf Anfrage von regionalHeute.de. Grundsätzlich würden die Linke/Piraten-Fraktion die Wiederkehr einer Discothek nach Wolfenbüttel begrüßen. In einer Stadt von der Größe Wolfenbüttels dürfte eine entsprechende Nachfrage vorhanden sein, erklärt Röpke. Eine neue programmatische Ausrichtung für ein gemischteres Publikum, welches verschiedene Geschmäcker bedient und sich nicht nur auf eine Zielgruppe und den Konsum großer Mengen an Alkohol konzentriert und ein neuer Standort, könnten seiner Meinung nach ‚durchaus erfolgreich sein‘. Das sei aber ‚Zukunftsmusik, da es wohl derzeit keine Interessenten gibt‘.“

Quelle: RegionalWolfenbüttel


RegionalWolfenbüttel – Zukunft ungewiss: Fraktionen äußern sich zur Bähr-Immobilie

15. Mai 2017

Bild: RegionalWolfenbüttel

„Schwierig zu beurteilen ist die aktuelle Lage auch für Florian Röpke, Vorsitzender der Gruppe Piraten/Die Linke. ‚Die Immobilie steht einige Jahre leer, das ist nunmal der aktuelle Stand der Dinge, auch wenn uns das nicht gefällt. Eine erfolgreiche Revitalisierung wäre natürlich absolut wünschenswert und eine Aufwertung für die Stadt. Dies scheint aber nochmal um einiges schwieriger zu sein als die aktuelle Revitalisierung des ehemaligen Hertie-Gebäudes‘, erklärt Röpke. Auch wenn seine Fraktion als Ratsgruppe im Moment ‚eher zögerlich‘ sei, sollte man sich vielleicht trotzdem Gedanken darüber machen, ob die Stadt das Gebäude nicht übernehmen könnte, schlägt er vor. Voraussetzung dafür sei aber, dass die Kosten – auch der notwendigen Sanierungen – und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Natürlich müsse die jeweilige Machbarkeit geprüft werden, aber ein Hotel oder Hostel, oder auch eine Veranstaltungsstätte könne sich die Partei durchaus vorstellen.“

Quelle: RegionalWolfenbüttel


RegionalWolfenbüttel – Neue Parkpalette? Das sagen die Fraktionen

11. Mai 2017

„Im Dezember des letzten Jahres habe der Rat der Stadt Wolfenbüttel einstimmig die Aufstellung eines Parkraumbewirtschaftungskonzeptes beschlossen, erinnert Florian Röpke, Fraktionsvorsitzender der Gruppe Linke/Piraten. Dieses soll in diesem Jahr bereits vorgelegt und entsprechend diskutiert werden. Nach Meinung von Röpke und seiner Partei sei dann auch Platz für die Diskussion über eine Parkpalette südlich des Lessingtheaters oder beispielsweise auf dem Spinnereiparkplatz, ‚was ja auch schon mehrfach in der Diskussion war‘. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte die Gruppe Linke/Piraten über die von der CDU vorgeschlagene Parkpalette nicht entscheiden, weil hierfür inhaltliche Grundlagen fehlen würden, die unter anderem genau dieses Parkraumbewirtschaftungskonzept bringen solle. Mit der momentanen Parksituation seien sie allerdings ebenfalls nicht zufrieden.“

Quelle: RegionalWolfenbüttel

Siehe auch: Rat der Stadt, 14.12.2016 – TOP 12.1: Aufstellung eines Parkraumbewirtschaftungskonzeptes


Einige Entscheidungen der Sitzung des Rates vom 14. Dezember

15. Dezember 2016

Förderrichtlinie, Parkraumbewirtschaftungskonzept und Infobox kurz kommentiert: Den Rest des Beitrags lesen »