Wolfenbütteler Zeitung: Ausschuss lehnt Umgestaltung des Wolfenbütteler Schlossplatzes ab

7. September 2018

„Die Ratsfraktion der AfD will die bereits beschlossene und in der Umsetzung befindliche Neugestaltung des Schlossplatzes wegen der historischen Funde noch verändern. […] Die Häuser seien nicht so wichtig und so relevant, dass man deswegen eine Umgestaltung des Schlossplatzes vornehmen müsse, meinte Ratsherr Florian Röpke. Er schlug vor, dass sich der Kulturausschuss mit einer Präsentation der Funde vom Schlossplatz beschäftigen soll.“

Quelle: Wolfenbütteler Zeitung, 06.09.2018

siehe auch: Neue Schlossplatz-Idee – Das sagen die Fraktionen

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RegionalWolfenbüttel: Neue Schlossplatz-Idee – Das sagen die Fraktionen

17. August 2018

„Ganz grundsätzlich halten wir eine Überplanung des Schlossplatzes, wie es die AfD beantragt, zum jetzigen Zeitpunkt für unverantwortlich und die dadurch entstehende Verzögerung in der Fertigstellung den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber für nicht vermittelbar.“ (Bild: Thorsten Raedlein/Stadt Wolfenbüttel)

„Die AfD im Rat der Stadt würde es gerne sehen, dass die Grundrisse der Häuser, die man kürzlich auf dem Schlossplatz fand, dreidimensional nachgestellt und Geschichte so erlebbar gemacht wird. […] Der Fund der etwa 60 Häuser, beziehungsweise die Überreste davon, sollten laut eines Vorschlags der AfD im Rat der Stadt in die Neugestaltung des Schlossplatzes einfließen. Man könne beispielsweise, so die AfD, die Grundrisse dreidimensional rekonstruieren und als Erlebnisplatz zugänglich machen. Als Beispiel verweist die AfD auf Regensburg. […]

Florian Röpke: ‚Ganz grundsätzlich halten wir eine Überplanung des Schlossplatzes, wie es die AfD beantragt, zum jetzigen Zeitpunkt für unverantwortlich und die dadurch entstehende Verzögerung in der Fertigstellung den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber für nicht vermittelbar. Dann ist es auch nicht so, dass die dortigen Wohnhäuser unbekannt waren und erst jetzt gefunden wurden. Dass dort 60 Häuser gestanden haben, war bereits bekannt, dass noch etwas von ihnen übrig ist, das war die Neuigkeit der letzten Wochen und diese Neuigkeit rechtfertigt für uns die beantragte Umplanung und damit einhergehende zeitliche Verzögerung nicht.

Wir möchten noch einige Kleinigkeiten kommentieren:

  • Herr Dr. Wolfrum beschreibt den zukünftigen Schlossplatz als „steril, glatt und fad“. Im Sinne der Barrierefreiheit ist es sehr sinnvoll, dass der Platz „glatt“ ist. Unser Gesamteindruck ist allerdings, dass er dadurch und insgesamt weder „steril“, noch „fad“ wirkt.
  • Herr Dr. Wolfrum spricht von „exorbitant hohen Gesamtkosten des Schlossplatzumbaus“. Der Umbau ist natürlich nicht günstig, gewaltig und außerhalb der Maßstäbe – exorbitant meint dies – ist er aber ganz bestimmt nicht.
  • Herr Dr. Wolfrum schreibt, die Anschaffung der Infobox wäre damals im Stadtrat mit „rausgeschmissenem Geld“ kommentiert worden. Dieser Vorwurf ist gefallen – wir hielten und halten ihn für falsch. Allerdings gehört hier zur Wahrheit ebenfalls, dass eine große Mehrheit im Rat diese Infobox haben wollte – sonst würde es sie ja nicht geben.
  • Herr Dr. Wolfrum sagt, er sehe in der Infobox selten interessierte Bürger. Das kann natürlich sein. Ich selbst sehe dort hingegen regelmäßig interessierte Bürgerinnen und Bürger. Zudem sollte sich Herr Dr. Wolfrum nochmal Sinn und Zweck der Infobox ins Gedächtnis rufen, diese soll hauptsächlich Großbaustellen mit Informationen für Bürgerinnen und Bürger begleiten und eben kein Mini-Museum sein.'“

Quelle: RegionalWolfenbüttel, 16.08.2018


Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung?

2. März 2018

Ergebnis einer Facebook-Suche:

Bild: Facebook-Sreenshot


Nachgang zum Respekt fordernden Herrn Heid

20. Oktober 2017

„Nicht ich stelle Sie in eine rechte Ecke, das tun Sie selbst.“ (Bild: Thorsten Raedlein/Stadt Wolfenbüttel)

Nachdem ich gestern auf den offenen Brief von Klaus-Dieter Heid geantwortet hatte, dauerte es (natürlich) nicht lange, bis auf RegionalWolfenbüttel eine Antwort von ihm veröffentlicht wurde. Seine Antwort hat mich dazu veranlasst, nochmal kurz und abschließend zu erwidern:

Sehr geehrter Herr Heid,

nachdem ich drei konkrete Beispiele für ihren respektlosen Umgang mit anderen Menschen zitiert habe, stellte ich die Frage, wo denn ihr Respekt sei. Darauf antworten Sie nun ganz am Ende ihres Briefes, ihr Respekt sei wohlverwahrt und jederzeit griffbereit. „Er ist dort, wo er hingehört: in meinem Verständnis, wie man miteinander umgehen sollte!“ Mögen doch bitte die Leserinnen und Leser über den inhaltlichen Wert dieser Antwort befinden.

Drei Dinge möchte ich aber noch kurz loswerden:

  1. Sie haben in ihrem äußert respektlosen und beleidigenden Text über ihren Krankenhausaufenthalt folgendes geschrieben: „Indirekt kann man fast behaupten, dass ‚Mutti‘ für meinen Zu-stand mitverantwortlich ist […].“ Über diesen und anderen Unsinn habe ich mich lustig gemacht, nicht über ihre Krankheit.
  2. Nicht ich stelle Sie in eine rechte Ecke, das tun Sie selbst.
  3. Sie fragen, ob ich jemals von Ihnen „eine anzügliche Bemerkung“ zu meinem „etwas überproportionierten Körperbau erfahren“ habe. Auf ihrem Facebookprofil fragten Sie mich im Mai folgendes: „Wieso assoziiere ich Elefant mit Ihnen?“

Weil Sie es angesprochen haben: Selbstverstandlich begrüße ich Sie auch weiterhin freundlich und mit Handschlag, diesen „Briefwechsel“ werde ich allerdings nicht weiterführen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Röpke

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Mehr zur so genannten Alternative für Deutschland


AfD Wolfenbüttel: So geht konstruktive Politik (2)

18. Oktober 2017

Bild: Klaus-Dieter Heid / Zitat: RegionalWolfenbüttel am 18.10.2017

Linksgedrehte Spinner und grünverseuchte Spinnerinnen: Herr Heid fordert mehr Respekt

Da ich weder Mitglied im Kreistag, noch im Verwaltungsrat bin, kann ich mich zu den genannten Vorwürfen natürlich nicht äußern. Herr Heid ist aber ein Kollege im Rat der Stadt und ich lese regelmäßig, die von ihm verfassten Texte auf seinen verschiedenen virtuellen Kanälen. Ich möchte demnach als Ratskollege und Leser seiner Beiträge – bei allem Respekt – eine rhetorische Frage in den Raum stellen.

Der Respekt fordernde Herr Heid schreibt am 12. Oktober auf seiner Facebookseite: „Und diese Sorge lasse ich mir auch von keinem linksgedrehten Spinner und keiner grünverseuchten Spinnerin nehmen.“ Eine Überschrift vom Respekt fordernden Herrn Heid im Forum der AfD-Wolfenbüttel lautet am 24. September: „Der Despot von Wolfenbüttel“. Gemeint ist Bürgermeister Thomas Pink. Dann sei abschließend – es gibt natürlich und leider noch weitere Beispiele – an den Klassiker des Respekt fordernden Herrn Heids erinnert, auch bekannt aus der regionalen Presse: „Vermummte dickbäuchige Frauen, die mit gebotenem Abstand hinter ihren schlecht rasierten Männern umherschleichen. Überall ein Gebrabbel, das eindeutig kein schlechtes Deutsch, sondern noch schlechteres Türkisch ist.“

Nun die Frage an den Respekt fordernden Herrn Heid: Herr Heid, wo ist eigentlich ihr Respekt?

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Mehr zur so genannten Alternative für Deutschland


AfD Wolfenbüttel: So geht konstruktive Politik (1)

12. Oktober 2017

Bild: Klaus-Dieter Heid / Zitat: facebook.com/heidfuerhannover am 12.10.2017

Mehr zur so genannten Alternative für Deutschland


AfD Salzgitter: Kinder und Betrunkene…

26. September 2017

…sagen bekanntlich immer die Wahrheit und die Alternative für Deutschland ohnehin, heißt doch sogar ihr Slogan Mut zur Wahrheit!

Die AfD Salzgitter – die gibt es übrigens noch nicht so lange, vorher gab es die AfD Wolfenbüttel-Salzgitter – veröffentlichte am Sonntag auf Facebook* folgende Information (Kürzungen von mir):

„Nun denn; die AfD hat erfolgreich den Bundestag gestürmt. […] Die nächste Phase im Krieg gegen dieses widerwärtigste System das je auf deutschem Boden existierte nimmt nun ihren Anfang.“
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