#tshirtgate #AfD #Wolfenbüttel #BTSV

31. August 2017

Hoppla!

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Unbekannter attackiert AfD-Stadtrat

14. Mai 2017

Eben habe ich gelesen, dass Klaus-Dieter Heid am Samstag angegriffen und verletzt wurde. Gewalt ist abzulehnen und selbstverständlich kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Ich wünsche Herrn Heid gute Genesung.


80er Jahre Gedächtnisschnurrbart tragen und sich dann über die vermeintlich schlechten Rasuren anderer Leute auslassen

30. März 2017

„Frau Vorsitzende, Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste.

Ein Kommunalpolitiker sitzt im Kreistag, sitzt im Rat der Stadt, ist im Kreis Vorsitzender eines Ausschusses, im Rat führt er eine Fraktion an, ist in seiner Partei sehr engagiert und will auch nächstes Jahr in den Landtag. Den Rest des Beitrags lesen »


AfD Wolfenbüttel und die Multikultiphantasten

16. Februar 2015

Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei der AfD Wolfenbüttel ist es genau anders rum. Tataa! Tataa! Tataa! So ein abgesagter Karnevalsumzug muss sich doch politisch irgendwie ausnutzen lassen, dachten sich wohl die Kameraden der AfD und veröffentlichten auch gleich einen Artikel zum Thema.

In Braunschweig wird seit Wochen erfolgreich gegen BRAGIDA und für eine bunte und tolerante Stadt demonstriert. Gestern nun wurde der Karnevalsumzug wegen einer „konkreten Gefährdung durch einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund“ abgesagt. Und jetzt lehnt sich die AfD mal aus dem Fenster und möchte es den „Multikultiphantasten“ so richtig zeigen: „Aber es darf wohl bezweifelt werden, dass nun vom SPD-Bürgermeister Markurth die gleichen Demonstranten der Vorwochen noch einmal zu Tausenden auf die Straße gerufen werden, um wieder für ein freies und buntes Braunschweig zu demonstrieren, allerdings diesmal damit zugleich gegen islamistischen Terror.“

Es hätte wirklich nicht viel Aufwand betrieben werden müssen um sich diese Peinlichkeit zu ersparen, denn die Demonstranten machen seit Wochen genau auch das und werden es auch in Zukunft tun. Ein kurzer Blick in den Aufruf vom Braunschweiger Bündnis gegen Rechts hätte gereicht, dort heißt es: „Wir sagen NEIN […] aber auch zu religösem Fundamentalismus – egal ob er sich christlich, islamisch oder sonst wie nennt!“ Tataa! Tataa! Tataa!


AfD – Da brat mir einer einen Storch!

27. Oktober 2014
Screenshot via Facebook

Screenshot via Facebook

So ein bischen sprachlos macht mich die Frau von Storch da schon, zugegeben. Es ist aber wohl im Grunde nur ein guter Erklärungsansatz dafür, wie man bei der AfD offensichtlich tickt. Eigentlich muss man ganz leise sein und horchen, ob da überhaupt irgendwas tickt. Fassen wir also diesen Offenbarungseid menschlicher Kleingeistigkeit zusammen: Wenn Pest gegen Cholera demonstriert, oder umgedreht, dann befinden sich trotzdem auf einer Seite immer die Guten. Diese Herangehensweise ist nicht neu und wird von Rechtsabbiegern gerne als Totschlagargument genutzt: Wer z.B. gegen die Todesstrafe ist, der ist im Gegenzug automatisch für die Verbrecher oder deren Verbrechen. Wenn man der Parole „Todesstrafe für Kinderschänder“ nicht folgen möchte, dann ist man in den Augen solcher Leute schnell ein Befürworter der Kinderpornographie. Und das ist leider so absurd wie inzwischen wirkungsvoll, weil auf diesem Niveau natürlich nicht gerne weiter diskutiert wird. Die Redewendung, nach der der Klügere nachgibt, öffnet der Dummheit Tür und Tor.

Nebenbei: Bei Frau von Storch schwingt natürlich auch die Mär vom angeblich linken Zeitgeist mit, einer rechten Wahnvorstellung, die das Denkvermögen erheblich schädigen kann. Im Endstadium wird sogar von einer alle Medien beherrschenden „linksrotgrünen Meinungsdiktatur“ fantasiert. Leider kommt da jegliche Hilfe oft zu spät und man ist dann tatsächlich der Meinung, weil in Köln rechte Hooligans randaliert haben, wäre es nun das linke Gebot der Stunde sich auf die Seite der Salafisten zu stellen.

Trotzdem eine kurze und verständliche Antwort an Frau von Storch: Nein, das müssen Sie nicht.

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Mehr zur so genannten Alternative für Deutschland


AfD – Mut zur Wahrheit

21. Oktober 2014

mutzurwahrheit

Quelle: @GebMoped

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AfD – Retter des Abendlandes?

16. Oktober 2014

Björn Höcke ist Fraktionsführer der AfD im Thüringer Landtag, im Interview mit Sezession im Netz skizziert er einen am Volkswohl orientierten Politiker als den idealen Typus eines solchen. Auf die Frage, worauf sich seine Politik zu richten hätte antwortet er: „[…] Das ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil durch die technischen Möglichkeiten und die wirtschaftlichen Interdependenzen ein entfalteter Globalisierungstotalitarismus erstmals als reale Option angesehen werden kann. Daher muß der Verteidigung der ethnokulturellen Diversität höchste Priorität eingeräumt werden.“

Zum einen ist da die Wortneuschöpfung Globalisierungstotalitarismus, von Höcke nicht weiter erläutert, wohl aber als negatives Endstadium einer globalisierten Welt zu interpretieren, zum anderen – und da wird es dann wirklich interessant – die ethnokulturelle Diversität. Hier muss etwas ausgeholt werden. Die so genannte Neue Rechte hat den Begriff des Ethnopluralismus maßgeblich geprägt und stützt sich dabei, ich versuche mich wieder kurz zu fassen – auf die These, dass den verschiedenen Völkern eine bestimmte kulturelle Identität eigen sei und es diese unbedingt zu bewahren gelte. In diesem Zusammenhang wird dann das „Abendland“ als kultureller Großraum betrachtet, den es gegen fremde Einflüsse aus anderen „Kulturräumen“ zu verteidigen gelte. Originär rassistische Begriffe vermeidet man dabei, indem man von der Kulturgemeinschaft des Abendlandes spricht und den Menschen aus anderen Kulturkreisen sogar ihre Daseinsberechtigung zuerkennt, natürlich nur in den Grenzen ihres eigenen „Kulturraumes“.

Mit der Theorie vom Ethnopluralismus findet also eine Abgrenzung vom herkömmlichen Rassismus statt, indem man die Biologie hinten anstellt und sich auf angeblich unüberbrückbare kulturelle Differenzen beruft. Anzumerken ist allerdings, dass im Abendland natürlich die Weißen wohnen. Inwieweit sich hier also pure Demagogie und tatsächliche Überzeugung an dieser Stelle überschneiden, muss jeder selbst beurteilen. Diese Konzept hat inzwischen offenbar auch die Propagandaabteilung der NPD für brauchbar befunden und so heißt es in der Präambel des Europawahlprogramms folglich: „Ja zu Europa, Nein zu dieser EU – weil Europa auch in Zukunft Lebensraum der Europäer bleiben soll! […] Die NPD bekennt sich daher zu einer nationalen und europäischen Freiheitstradition, deren inhaltlicher Kern die Verteidigung der ethnokulturellen Identität der europäischen Völker ist […].“ Und diese Identität ist natürlich nicht zufällig weiß. Es hat sich also in diesem Fall die NPD im Fundus der Neuen Rechten bedient um vielleicht auch in etwas gemäßigteren rechten Kreisen Wählerstimmen zu erhalten.

Wenn Höcke nun also von der Verteidigung der ethnokulturellen Diversität spricht, dann meint er damit eigentlich, neben den obigen Ausführungen, den rechten Klassiker vom „Wir und die anderen“. Also nicht Integration, Anpassung oder Aufgehen in einer globalisierten Welt, sondern Verteidigung des eigenen und im größeren Maßstab die Verteidigung ethnokulturellern Verschiedenheiten um der Verschiedenheit willen. Im Falle der AfD ließe sich dies beispielhaft am fast schon krampfhaften klammern am Christentum festmachen, einer prägenden Größe der abendländischen Kultur.

Was das alles nun bedeutet: Herr Höcke argumentiert stringend rechts, das Interview gibt er Götz Kubitschek im – man könnte salopp sagen führenden – Organ der Neuen Rechten und Höck bedient dabei offenbar ganz bewusst ein sich selbst als rechtsintellektuell verstehendes Publikum mit ihrem beliebten Kernthema, der Rettung des Abendlandes.

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