Wolfenbütteler Zeitung: Kleine Parteien kämpfen um ihre Rechte

17. April 2018

„Florian Röpke weiß, wie der politische Alltag aussieht, wenn man nicht Mitglied einer Fraktion ist. Der Sprecher der Gruppe Linke/Piraten rückte 2012 als Einzelmandatierter in den Stadtrat nach und bekam das Gefühl, dass ein Teil des politischen Betriebs einfach an ihm vorbeilief. ‚Man darf in jeglichen Ausschuss gehen und zuhören, aber theoretisch hat man kein Rederecht und man darf auch nicht mit abstimmen.‘ Nur während der großen Ratssitzung habe man eine Stimme, aber da sei es schwierig, noch Einfluss zu nehmen, weil die Themen schon ausdiskutiert seien. Besser sei es geworden, nachdem er sich mit dem ehemaligen SPD-Mitglied Gabriele Lörchner zu einer Gruppe zusammengeschlossen habe. ‚Dann hatten wir Rederecht.'“

Quelle: Wolfenbütteler Zeitung, 18.04.2018

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Presseschau KW 16/18

16. April 2018

++ Vom Versagen der Eliten ++ Die Mädchen wollen das nicht ++ Das Kopftuch drängt die Kinder in eine inferiore Rolle ++ Lehrerin mit Kopftuch liefert Stoff für Ärger ++ Die Rückkehr der Sekte in Zeiten der Filterblase ++ Die Kollegah-Debatte muss endlich fair geführt werden! ++ Jung, dumm, ungefickt ++ Gab es 1968? ++ Buntes Deutschland nur mit starkem Rechtsstaat ++ Den Rest des Beitrags lesen »


Presseschau KW 15/18

8. April 2018

++ Die Lehrer müssen auch Ali erreichen ++ Die Welt wird immer besser ++ Im Rausch der moralischen Askese ++ Schmeißt Deutschland aus dem Euro ++ Dann wählen wir uns ein anderes Volk… ++ Die hiesige Islam-Verharmlosung ist blanker Rassismus ++ Mein erster Gedanke war: ein durchgeknallter Islamist ++ Die AfD und die Reformation des Konservatismus ++ Messerangst in Mitteleuropa ++ Was ist an den Schulen los? ++ Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam ++ Wenn Europa so weitermacht, wird es zu Eurabia ++ Den Rest des Beitrags lesen »


Presseschau KW 14/18

2. April 2018

++ Macht dumme Menschen nicht berühmt! ++ Der Begriff „christliches Abendland“ ist geistiger Müll ++ Warum der Konservatismus keine Chance hat ++ Über das Ertragen ++ Wo es wirklich um „Umvolkung“ geht ++ Kann man Antisemitismus abschieben? ++ Der Sound, aus dem der Totalitarismus kommt ++ Germanische Thing-Zirkel ++ Der Facebook-Skandal, aber sortiert ++ Die Sitten verwildern, die Gerechtigkeit ist obdachlos ++ Falsche Freunde im Boot ++ Den Rest des Beitrags lesen »


Wolfenbütteler Zeitung: FDP will Wolfenbüttel-Comic zur Schullektüre machen

27. März 2018

„Der neue Wolfenbüttel-Comic soll Schullektüre werden. Dafür setzt sich die FDP ein. Die Stadtratsfraktion will in der nächsten Schulausschusssitzung einen entsprechenden Antrag stellen. Die meisten anderen Fraktionen haben Zustimmung signalisiert. […] Florian Röpke (Linke/Piraten) kann sich ebenfalls vorstellen, dass der Comic in der Schule eingesetzt wird. Man sollte aber wie bei einer Lehrmittelbestellung vorgehen und zunächst den Bedarf bei den Schulen abfragen. Naheliegend wäre zudem, die Möglichkeit des Downloads aus dem Internet zu nutzen.“

Quelle: Wolfenbütteler Zeitung, 27.03.2018


Presseschau KW 13/18

25. März 2018

++ Die neue Sehnsucht nach dem Gestern ++ Was am Ende zählt ++ Halt die Fresse, du Schlampe ++ Weimarer Kulturkrieg ++ Was in China geschieht, ist neu in der Weltgeschichte ++ Der Kern des Problems ++ Heino steht in der Mitte der Gesellschaft ++ Misslungene Symbolpolitik ++ Pfüat di Gott, Auerhahn? ++ Woher kommt der Judenhass an Berliner Schulen? ++ Merkels Position zum Islam ist genauso undifferenziert ++ Wir wurden verteufelt, beschimpft und mit dem Tode bedroht ++ Uwe Tellkamps Wutausbruch war kein Ausrutscher ++ Alexander Grau „Hypermoral“ ++ Den Rest des Beitrags lesen »


RegionalWolfenbüttel: Brötchentaste – Ja oder Nein? Das sagen die Fraktionen

22. März 2018

„Warum dieser Antrag – zehn Jahre später – bessere Chancen hat, können wir nicht beurteilen, vielleicht ist die Wolfenbütteler Brötchennachfrage im Laufe der Zeit stark angestiegen.“ (Bild: Thorsten Raedlein/Stadt Wolfenbüttel)

„Die SPD im Rat der Stadt hat einen Antrag eingereicht, mit dem die Verwaltung gebeten wird, zu prüfen, ob eine Brötchentaste Sinn macht. Solch einen Antrag hat es vor einigen Jahren schon einmal gegeben. Damals stieß die Idee auf wenig Zuspruch. regionalHeute.de hat bei den Fraktionen nachgefragt, ob eine Brötchentaste nun mehr Chancen hätte. Vor etwa neun oder zehn Jahren hatte die FDP im Rat der Stadt die Idee einer Brötchentaste, also einer Kurzzeittaste an Parkuhren, eingebracht. […]

Florian Röpke, Sprecher der Gruppe Linke/Piraten im Rat der Stadt: ‚Kein Mitglied unserer Gruppe ist seit zehn Jahren in der Kommunalpolitik aktiv und mit gerade einmal sechs Jahren Erfahrung bin ich sogar schon der Alterspräsident. Warum dieser Antrag – zehn Jahre später – bessere Chancen hat, können wir daher nicht beurteilen, vielleicht ist die Wolfenbütteler Brötchennachfrage im Laufe der Zeit stark angestiegen. Der Idee einer solchen Brötchentaste – also eines kostenlosen Kurzzeitparkens – stehen wir zum jetzigen Zeitpunkt neutral gegenüber. Der von der SPD beantragten Prüfung werden wir gerne zustimmen. Im Rahmen des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes erhoffen wir uns dann eine entsprechende Bewertung der Idee, der Sinnhaftigkeit, möglicher Nebenwirkungen, sowie einer Kosten-Nutzen-Rechnung – erst dann können wir uns positionieren. Wenn es im Anschluss eine politische Mehrheit für die Brötchentaste gibt, dann ist die Umsetzung auch realistisch, Hexenwerk ist das ja alles nicht, man bekäme halt ein Ticket für einen bestimmten Zeitraum, ohne dafür zahlen zu müssen‘, lässt Röpke wissen.“

Quelle: RegionalWolfenbüttel, 22.03.2018