RegionalWolfenbüttel: Löwentor – Das sagen die Fraktionen zu den Einstiegsplänen

23. Februar 2018

„Wir sind mit der Situation nicht glücklich, sehen aber keine andere Lösung.“ (Bild: Thorsten Raedlein/Stadt Wolfenbüttel)

„‚Wir werden dem zustimmen‘, kündigt Florian Röpke für die Gruppe Linke/Piraten an. ‚Wir sind mit der Situation nicht glücklich, sehen aber keine andere Lösung.‘ Zudem gebe es der Haushalt her und kein anderes Projekt werde dafür nach hinten geschoben. Das Parkhaus müsste auf jeden Fall saniert und Geld in die Hand genommen werden. Alle Alternativen würden Geld kosten, mit der aktuellen Planung werde zumindest ein Gegenwert hergestellt. Kritisch sehe man allerdings den späteren geplanten Verkauf.“

Quelle: RegionalWolfenbüttel, 22.02.2018

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Wolfenbütteler Zeitung: Kein potenter privater Investor für das Löwentor

22. Februar 2018

„Ich finde den Weg nicht gut, aber ich habe auch keinen anderen Vorschlag.“ (Bild: Thorsten Raedlein/Stadt Wolfenbüttel)

„Die Stadt will offenbar als Hauptanteilseigener in das Löwentor-Projekt einsteigen, weil kein potenter privater Investor greifbar ist. Außerdem sollen die Verträge mit dem Projektentwickler Benedikt Schmidt-Wächter erhalten werden. Sie würden anderenfalls Ende März auslaufen. Das geht zumindest aus den Stellungnahmen der Fraktionen zum Vorhaben der Verwaltung hervor. Die Zustimmung während der Ratssitzung am Freitagabend scheint gewiss.

[…] Zustimmung gibt es auch von der Gruppe Linke/Piraten. ‚Die Haushaltslage gibt es her‘, sagt Florian Röpke. Die Stadt habe zwar eine lange Streichliste erstellt, aber die dort aufgeführten Objekte seien auf einen späteren Punkt verschoben worden, weil der Stadt derzeit das Potenzial für die Umsetzung fehle. ‚Wir wollen, dass das Löwentor-Projekt zum Abschluss kommt‘, erklärt Röpke: ‚Ich finde den Weg nicht gut, aber ich habe auch keinen anderen Vorschlag.‘ Die Stadt übernehme die Position eines Investors. ‚Aus der Perspektive der Gewinnerwartung scheint es für andere Investoren nicht gereicht zu haben. Aber die Stadt kann anders kalkulieren. Sie hat kein Gewinnstreben und muss keine Rendite erzielen‘, erklärt der Gruppensprecher. Hätte man nun Stopp zu dem gesamten Projekt gesagt, hätte man sich Gedanken über eine Alternative machen müssen. Auf alle Fälle müsste die Stadt den Abriss zahlen und ein neues Gebäude erstellen. Nun habe man die Chance, den Zeitplan zu straffen und wenn etwas schief gehe, sei die Stadt als Ansprechpartner mit im Boot.“

Quelle: Wolfenbütteler Zeitung, 22.02.2018 (Mit Bezahlschranke)