Presseschau KW 31

30. Juli 2017

++ Flüchtlingskrise = Journalismuskrise?++ Hier steht, wer alles doof ist ++ Die tapferen Kämpferinnen vom Bosporus ++ Der Sultan, der das Hassen lehrt ++ Wir konnten bei seiner Radikalisierung zusehen ++ Die Kultur der Duldung zermürbt unser Land ++ Warum E-Mobilität vielleicht auch nicht die Lösung ist ++ Ist Vergiften auch Terror? ++ Wie Stickoxide zum Sündenbock wurden ++ Die Geduld der Israelis ist bewundernswert ++ Sieferles Werk und Spiegels Beitrag ++ The Würstchen of Wall Street ++ Das Scheitern der „Hamburger Linie“ ++ Von linker und rechter Gewalt ++ Wenn die Glaubwürdigkeit erst einmal zerrüttet ist ++

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„Deutschlands Eliten haben sich radikalisiert“

26. April 2010

Im Interview mit dem Tagesspiegel spricht Michael Hartmann von einer Radikalisierung der Eliten. Er beschreibt zudem eine wichtige Taktik, mit der sich die Eliten „schützen“.  „Das Getöse um die Frage, ob Hartz-IV-Empfänger Sozialschmarotzer sind oder nicht, lenkt davon ab, was am anderen Ende der Gesellschaft passiert.“ Da die Masse der Steuerzahler eigentlich nach oben schauen müsste, also zu denen, deren Geld die staatliche Rettung der Banken gesichert hat. „Das zu verhindern ist der Sinn all dieser Äußerungen. Die Mittelschichten sollen glauben, mit denen oben in einem Boot zu sitzen. Sloterdijk weitete seinen Begriff der Leistungsträger von Interview zu Interview mehr aus, selbst Westerwelle spricht inzwischen von der Krankenschwester, die man in Schutz nehmen müsse gegen die Hartz-IV-Empfänger, die von ihren Steuern lebten. Es gibt einen massiven Versuch, die Fronten so zu ziehen. Und er scheint zu funktionieren.“ Und darauf sollte man achten und sich schlicht von diesen Leuten nicht verarschen lassen.

Der Tagesspiegel: „Deutschlands Eliten haben sich radikalisiert“ (06.04.2010)