Presseschau KW 28 und 29

16. Juli 2017

++ Die Tea Party lässt grüßen ++ Ist die Linkspartei „integraler Bestandteil“ des schwarzen Blocks? ++ Schwarzseher und Schönredner ++ Von Kuscheltieren und linkem Rassismus ++ Die Doppelmoral des Politikerpaares Petry und Pretzell ++ Linkes Plädoyer gegen Sachzwänge ++ Die Agenda 2010 war überflüssig ++ Wettstreit der Worte ++ Die Heuchelei der Weinerlichen ++ Verdreht, geschönt, bearbeitet ++ Sind Sie auch … gegen Genfood? ++ Die Hölle von Regensburg ++ Ohnmacht vergiftet die Seele ++ Gewaltlosigkeit als Waffe ++ Wir befinden uns nicht in einer bunten Multi-Kulti-Welt ++ Eine Linke braucht es nicht mehr ++ Flüchtlingskrise? Bitte erst wieder nach der Wahl ++ Bürgerliche Linksradikale ++ Plündern mit Heinrich Heine ++ Warum linke Randalierer nicht besser sind als rechte ++ Angeblicher Insektenschwund ++ Europa am Abgrund ++ Wie ich von links nach rechts gelangte ++ Den Rest des Beitrags lesen »


Sezession & Endstation Rechts: Nachklapp zur 6. KSA

25. November 2009

Nun hat auch Martin Lichtmesz im Tagebuch der guten, schönen und wahren Rechten die sechste „konservativ-subversive Aktion“ noch einmal aufbereitet. „Verräterische Sätze“ nennt er seinen Artikel und meint damit wohl vor allem sich selbst.

Aus der Kategorie Wahrheitsverweigerung: „(…) daß Deutschland ein Einwanderungsland war, ist und sein wird, daß der Multkulturalismus nicht nur unvermeidlich sondern wünschenswert ist, daß „wir“ „uns“ von „alten Traditionen lösen müssen“, also die ganze rhetorische Palette des einfältigen „Vielfalt“-Gedöns.“

Und aus der Kategorie „interessante“ Selbstwahrnehmung: „Unser Protest ist keine Demonstration  für „die Rechte“ und gegen „die Linke“ oder gegen „die Ausländer“, hat nichts mit sektiererischen oder ideogischen Grabenkämpfen und Zickenkriegen zu tun, auch nichts mit „Alt gegen Jung“, sondern damit, daß wir die Vernunft, die Wirklichkeit und die Fakten auf unserer Seite haben.

Ich habe übrigens auch noch einen kleinen Nachklapp. Bei „Endstation Rechts“ gab es eine Diskussion zum Thema, in deren Verlauf sich auch Herr Kubitschek dazu gesellte: „der eifrige herr röpke könnte sich selbst (muß er nicht öffentlich tun) einfach eingestehen, daß er es in schnellroda klasse fand, und daß er nun alle hände voll zu tun hat, um uns in sich selbst zu bekämpfen. zaunlattenpsychologie, ich weiß. aber das naheliegende ist das plausible.“

Da ich es ja damals tatsächlich „klasse“ fand in Schnellroda, musste ich mir da auch nichts eingestehen: „Herr Kubitschek, ich fand es in Schnellroda klasse, um mal genau ihr Wort zu verwenden, das kann ich ganz offen sagen. Das hat aber nichts mit meiner Kritik zu tun und war 2007. Und ich habe nicht alle Hände voll damit zu tun, Sie in mir zu bekämpfen. Das ist aber auf jeden Fall eine schöne Formulierung, fällt aber leider wieder auf Sie zurück, bzw. ihre Selbstwahrnehmung. Ist es tatsächlich ein so abwegiger Gedanke, dass sich mal jemand wieder löst, neue Wege sucht und gefunden hat? Gründe dafür gab es dann auf lange Sicht gesehen wirklich genug.“

Es kommen jetzt noch zwei Zitate, nur falls gerade jemanden langweilig wird. Es ist also bald geschafft. Herr Kubitschek antwortete sogar nochmal: „daß einer neue wege gehen will und sich lösen – aber ja doch! das machen sicher 75 prozent derer, die mal da waren. kann ja nicht jeder bei der sezession karriere machen. aber: es gibt nur einen einzigen, der unter einem neuen weg einen ununterbrochenen rundgang um die flamme versteht – und über die erfahrungen, die er dabei macht, unermüdlich und aufgelöst in pseudonyme mit sich selbst diskutiert.

Dem kann man natürlich nicht viel entgegnen. Faktisch Falsches lässt sich der Neuen Rechten nicht als solches vermitteln: „Ich verstehe ja ihre Interpretation, aber lassen Sie doch den Eiertanz. Und wenn Sie schon mal da sind: 6. KSA – Nach dem was Sie hier so gelesen haben, ist „Ausländer raus“ nun im Sinne der NR oder nicht? 5. KSA – Ewigvorgestrig, gegen die Versöhnung, oder täuscht der Eindruck. Heißt meine Ehre Reue, bin ich dem Schuldstolz der Deutschen verfallen und betreibe Holocausreligion? Und: Fällt es der NR wirklich schwer einen schwarzen Menschen auch so zu nennen, bei Bedarf. Warum „Neger“? Und weil diese Fragen scheinbar sonst keiner so direkt stellt, gibt es u.a. mein Blog. Es geht ja durchaus nicht nur um Kubitschek und Co., so wichtig ist man dann doch nicht.“

An dieser Stelle ist dann der Kontakt zu Herrn Kubitschek wieder abgebrochen.